VN - RE/MAX Immospiegel, 1. Halbjahr 2018

Beitrag vom 21.08.2018

Immobilienpreise gingen im Land um 23,9 Prozent in die Höhe

SCHWARZACH Der Vorarlberger Immobilienmarkt bleibt mengenmäßig auch im ersten Halbjahr 2018 über dem Niveau von 2017 und 2015, pendelt sich aber deutlich unter dem Rekordjahr von 2016 ein. Mit 3046 Immobilien-Transaktionen sind dies heuer um 256 oder 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus den Grundbuch-Auswertungen des Maklerverbundes Remax hervor.

Dornbirn mit Minus
Dabei registrierten die Remax- Experten für den Bezirk Bregenz 950 Immobilienverkäufe (+4,4%), für Feldkirch 878 (+18,3) und für Bludenz 564 (+22,9%). Lediglich Dornbirn hat mit 654 Immobilienverkäufen ein leichtes Minus zu ver- zeichnen. Beim Grundbuch wurden 25 Immobilien-Transaktionen weniger als 2017 (-3,7%) verzeichnet. Beim Wert der verkauften Immobilien sieht es, das zeigt die Auswertung klar, je nachdem ob aus Verkäufer- oder Käufer-Sicht, allerdings erheblich anders aus: Der Gesamtwert der Immobilienverkäufe in Vorarlberg ging um 23,9 Prozent in die Höhe, in Bregenz um 28,6 Prozent, in Bludenz um 25,4 Pro- zent, in Feldkirch um 22,1 Prozent und in Dornbirn um 19,2 Prozent. „Ein Teil davon ist den deutlich größeren Verkaufszahlen anzu- lasten, aber auch die Preise haben wohl weiter angezogen. Ursachen dafür können im besten Falle eine größere Anzahl von verbücherten hochwertigen Neubauten sein, aber auch eine echte Wertsteigerung aufgrund der Grundstücksknapp- heit", analysiert das Immobilienun- ternehmen die Zahlen. VN-SCA

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