Tiroler Tageszeitung - RE/MAX bringt DAVE, das Digitale Angebotsverfahren für Immobilien.

Beitrag vom 18.02.2019

„Dave" will den Hauskauf einfacher machen

Mit dem neuen digitalen Angebotsverfahren, kurz „Dave", will RE/MAX einen Immobilienkauf fairer, aber auch transparenter werden lassen.

Wohnungen in bestimmten Gegenden, etwa in Innsbruck, Salzburg oder Wien, sind rar und oft teuer. Wer sich um das Objekt seiner Wahl bemüht, muss nicht selten mehr zahlen, als urspünglich in der Annonce angeschrieben. Der Grund ist einfach: Wenig Angebot und viele Käufer - der Verkäufer gibt dem Höchstbieter den Zuschlag. Um wie viel mehr der Höchstbieter bezahlt hat, wird er nicht erfahren. Mehr  Transparenz für seine Kunden will nun das Maklernetzwerk RE/MAX. Deshalb wurde ein Online-Tool entwickelt, das einzelne Kaufabschnitte bewusst transparent halten will. Mit dem neuen digitalen Angebotsverfahren mit dem Namen „Dave" soll „die Preisfindung für angesagte Immobilien fair und ersichtlich sein", heißt es von RE/MAX. Für Käufer sei vor allem eines wichtig, erklärt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria Bernhard Reikersdorfer: „Wie viel muss ich bezahlen, wenn ich die Immobilie unbedingt haben will. Und zwar, ohne dass ich mehr bezahle, als unbedingt notwendig ist."
„Dave" soll also den Prozess eines Wohnungskaufes schlicht vereinfachen, erklärt der Projektverantwortliche für die Internetseite, Peter Reikersdorfer. Denn der Kauf einer Immobilie sei eine Herausforderung, für Makler und Käufer, betont Reikersdorfer.

Wurde bisher ein schriftliches Kaufangebot abgegeben, dann sei es für Interessenten oft ungewiss, da nicht ersichtlich ist, was für ein Haus oder eine Wohnung tatsächlich zu zahlen sei. Bewährt haben sich Online-Verkäufe übrigens bereits in den skandinavischen Ländern, so sei etwa immer gleich klar, was eine Immobilie am Markt tatsächlich wert ist. „Dave" soll also an mehreren Enden ansetzen, sagt  Reikersdorfer. Denn jeder könne online ein Angebot abgeben. Es sei immer ersichtlich, was das höchste Angebot für eine Liegenschaft sei. „Und während meist der Eigentümer entscheidet, wer ein Objekt bekommt, entscheidet bei ,Dave' allein der Preis", sagt Reikersdorfer. Eine Online-Versteigerung  sei aber nicht für jedes Objekt sinnvoll, Spezialobjekte am Immobilienmarkt, bei denen es oft nur einen  Interessenten gibt, sollten nicht auf „Dave" präsentiert werden. Zu einer Versteigerung muss man übrigens eingeladen werden, so sollte es nicht möglich sein, „Spaßangebote" so nebenbei beim Internetsurfen zu machen, zudem gebe es vor Ende der Angebotslegung eine SMS aufs Handy.

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