Kronen Zeitung - RE/MAX Immospiegel 2017, Eigentumswohnungen

Beitrag vom 25.04.2018

Markt-Analyse

Eigentumswohnungen werden zur Eigennutzung, zu Anlagezwecken oder zur Altersvorsorge angeschafft. Der Trend zu kleineren und günstigeren Wohnungen hält an.

Der Gesamtüberblick über den Eigentumswohnungsmarkt 2017 (Datenquelle IMMOunited/ RE/MAX) zeigt, dass die Anzahl der Wohnungsverkäufe in Österreich auf beinahe 50.000 Einheiten gestiegen ist. Das bedeutet ein Plus von 3,6 % im Vergleich zum Rekordjahr 2016. Der Gesamtwert der verkauften Wohnungen betrug 10,6 Mrd. Euro, wobei beinahe ein Drittel (3,67 Mrd. Euro) alleine auf Wien entfällt.

Im Schnitt kostete im Jahr 2017 eine Eigentumswohnung in Österreich 194.208 Euro, wobei die Durchschnittspreise in Vorarlberg, vor Salzburg, Wien und Tirol am höchsten waren. Ein Viertel aller gehandelten Wohnungen kostete mindestens 261.668 Euro und ein weiteres Viertel weniger als 117.230 Euro, die restlichen 50 % tagen preislich dazwischen.

Der teuerste Bezirk in Österreich ist unangefochten Wien-Innere Stadt vor Wien-Wieden und Kitzbühel.

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine Wohnung ist 2017 um 6,5% auf 3.094 Euro gestiegen. Wie in den vergangenen Jahren ist der langjährige Preisanstieg im Bereich der kleineren und günstigeren Eigentumswohnungen stärker ausgefallen. Eigentumswohnungen sind aktuell nicht nur bei Eigennutzern begehrt, sondern erfreuen sich auch zu Anlage-zwecken oder zur Altersvorsorge weiterhin großer Beliebtheit. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern.

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