Kronen Zeitung - RE/MAX Immospiegel 2017, Eigentumswohnungen

Beitrag vom 14.04.2018

„Betongeld“ ist gefragt

Die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Nach dem Rekordjahr 2016 stieg im Vorjahr die Zahl der Wohnungsverbücherungen erneut um 3,6% auf exakt 49.584 Fälle an. Aufgrund

der steigenden Preise legte der Wert der gehandelten Immobilien sogar um fast 10% auf 10,57 Mrd. € an. Im Österreich-Schnitt wurden rund 195.000 € pro Wohnung hingeblättert, ein Plus von 6,2%.

Im Gegensatz zu 2016 gab es aber nicht mehr in allen Bundesländern einen Zu-wachs. Oberösterreich, Salz-burg und Vorarlberg liegen knapp darunter. Gleichzeitig fachen die steilen Zu-wachsraten der letzten Jahre ab. „In Summe ist zwar die Anzahl der verkauften Wohnungen weiter gestiegen, und auch die Preise haben überall außer in Tirol weiter zugelegt. Generell ist aber eine deutliche Beruhigung zu erkennen", erklärt Remax-Chef Bernhard Reikersdorfer die Entwicklung. Es gebe auch Bezirke wo Verkäufe und Preise gesunken sind.

In Schnitt geht die Steigerung auf knapp 50.000 Wohnungen im Vorjahr auf das Konto der Neubauten (+8,5%), während gebrauchte Objekte nur um 1,4% zu-legten. Was die Kosten betrifft, zeigen die Grundbuchdaten, dass rund ein Viertel aller Verbücherungen weniger als 117.000 e, ein weiteres Viertel jedoch mindestens fast 270.000 betrugen. Allerdings haben sich die günstigeren Wohnungen im Vorjahr mit einem Plus von fast 10% überproportional verteuert. Was die Bundes-länder anbelangt, gab es ein deutlich Preisplus in Nieder- und Oberösterreich.

In der Bundeshauptstadt Wien musste man durch-schnittlich 224.000 e (+8,10/0) hinblättern. Der Quadratmeter-Preis stieg in den letzten fünf Jahren hier um satte 43%. Damit hat man zwar Tirol überholt, liegt aber immer noch hinter Salzburg (228.000 0 und Vorarlberg mit 248.000€.

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