Die Presse - RE/MAX Immospiegel Gesamtmarkt 2017

Beitrag vom 06.03.2018

"Immobilienmarkt brummt immer noch auf sehr hohem Niveau"

Im Vorjahr wurden in Österreich Immobilien im Wert von 28 Milliarden Euro verkauft, zeigt eine Studie von Remax. Die teuersten Deals wurden in Wien gemacht.

Die Immobilien-Verkaufswerte haben 2017 einen neuen Rekord erreicht, die Zahl der Verkäufe sank leicht. Der Handelswert laut Grundbuch stieg um 4,7 Prozent auf 28,1 Mrd. Euro, teilte der Maklerverbund RE/MAX mit. Teuerster Verkauf war ein innerstädtisches Grundstück in Wien um 57 Mio. Euro. Österreichweit wechselten 121.171 Immobilien den Besitzer, um 0,2 Prozent weniger als im Rekordjahr 2016.

Im Vergleich zu 2015 war die Zahl der Verkäufe um 8,1 Prozent höher, im Vergleich zu 2014 um 26, o Prozent. Die Verbücherungszahlen sind 2017 nur in Wien, der Steiermark und Kärnten gestiegen, in allen anderen Bundesländern waren sie rückläufig. Wertmäßig lagen die meisten Bundesländer im Plus, Rückgänge gab es in Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Stark waren neuerlich die Städte. Die meisten Immobilienbewegungen in Land-Bezirken gab es auch im Vorjahr in unmittelbarer Nähe Wiens und von Landeshauptstädten.

Teuerste Deals in Wien

"Der Immobilienmarkt brummt immer noch auf sehr hohem Niveau, jedoch wie von uns mehrfach prognostiziert ohne weitere mengenmäßige Steigerungen", so RE/MAX-Austria-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer laut Pressemitteilung zum heute veröffentlichten RE/MAX-Immobilienspiegel 2017. Auch das laufende Jahr wird positiv erwartet. "Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind noch immer gut, wenn keine unvorhergesehenen Krisen auf uns einbrechen, dürfen wir uns auch 2018 auf ein gutes Immobilien-Jahr freuen." Auch im Regierungsprogramm seien einige Aspekte, die den Immobilienmarkt positiv beeinflussen könnten, "vorausgesetzt, sie werden auch wirklich umgesetzt".

Die acht teuersten Deals waren in Wien. Der teuerste Immo-Verkauf war ein innerstädtisches Grundstück in Wien mit 57 Mio. Euro. Dahinter folgten ein Bürokomplex um 55 Mio. Euro, zwei Zinshäuser um zusammen 48 Mio. Euro, ein Palais um 45 Mio. Euro, ein Büro- und Geschäftsgebäude um 44 Mio. Euro, ein Bürogebäude um 42 Mio. Euro, eine Liegenschaft um 36 Mio. Euro und ein Bürogebäude um 35 Mio. Euro. Auf Rang 9 lag ein Betriebskomplex in Klagenfurt (34 Mio. Euro), auf Rang 10 ein Zinshaus in Wien (30 Mio. Euro).

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