basics - RE/MAX Immospiegel 2017, Eigentumswohnungen

Beitrag vom 30.03.2018

Rekord bei Wohnungsverkäufen
49.584 Wohnungen wurden 2017 österreichweit auf den Grundbuchsgerichten verbüchert, berichtet RE/MAX Austria von einem neuerlichen Rekord.

Nahezu 50.000 Wohnungen wurden österreichweit 2017gmndbü-cherlich eingetragen, was einem Plus von 1.738 Wohneinheiten oder 3,6 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016 entspricht. Der Wert der gehandelten Wohnungen stieg dabei auf10,57 Milliarden Euro, was ein Plus von 907 Millionen Euro (+9,4°M gegenüber 2016 bedeutet. Tirol erreicht mit 1,38 Milliarden Euro verbüchertem Wohnungswert Platz 2 hinter Wien und eine Steigerung von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Arno Wimmer, Geschäftsführer von RE/MAX Conterra in Innsbruck: „Wir zählten für 2017 in Tirol 5.733 Verbüche-rungen.1.911. Einheiten entfielen auf neue Objekte, bei 3.822 Einheiten handelte es sich um gebrauchte Wohnungen." Dies geht aus dem RE/MAX-ImmoSpiegel für Eigentumswohnungen für das Jahr 2017 hervor. Die Basisdaten dazu enthalten alle in ganz Österreich tatsächlich verkauften und verbücherten Wohnungen.

Die Steigerung bei der Anzahl der Wohnungsverkäufe geht vor allem auf das Konto von Neubau-ten. Diese sind um 8,5 Prozent gestiegen, während die Anzahl der verkauften Gebrauchswohnungen nur um 1,4 Prozent zugelegt hat. Der Anteil an neu gebauten Wohnungen an den Gesamtverkäufen lag 2017 bei 33,1 Prozent. Arno Wimmer ergänzt: „Der Anteil an neu gebauten Wohnungen in Innsbruck und Innsbruck-Land liegt bei 40 bzw. 41 Prozent und somit höher als im Österreichvergleich." Deutlich krasser stellt sich der Vergleich der Quadratmeterpreise dar. Österreichweit stieg der Quadratmeterpreis um 6,5 Prozent auf durchschnittlich 3.094 Euro. „Davon können wir in Tirol nur träumen. Der Spitzenpreis für den Quadratmeter belief sich 2017 in Innsbruck auf 9.700, in Innsbruck-Land auf 7.000 Euro", beschreibt Arno Wimmer die Situation. Interessant ist aber auch die Entwicklung von Innsbruck-Land. „Erstmals ist Innsbruck-Land vor der Stadt. Mit 1.595 verbücherten Wohnungen überholte Innsbruck-Land erstmals mengenmäßig die Stadt mit 1.471 Wohnungen", meint Wimmer. Innsbruck-Land legte gegenüber 2016 um 27,4 Prozent zu, in der Stadt gab es allerdings einen Rückgang von 7,9 Prozent bei den Wohnungsverkäufen. Zusammen erfolgten in und um Innsbruck über 3.000 Wohnungsverkäufe, das sind53,5 Pro-zent des gesamten Bundeslands. Auf die Frage, wie die Entwicklung in Innsbruck-Land zu deuten sei, meint Wimmer: „Der Bezirk Innsbruck-Land boomt, die Bauträger weichen aufgrund weniger verfügbarer Baugrundstücke und aufgrund der sehr hohen Grundstückspreise in der Stadt Innsbruck vermehrt aus."

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