1. Halbjahr 2019: Gesamtüberblick über den österreichischen Wohnungsmarkt

Beitrag vom 03.09.2019 | Autor: Anton E. Nenning

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Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen legen im Jahresvergleich um +6,8 % zu.

1.300 verbücherte Wohnungen weniger als im 1. Halbjahr 2018 Quadratmeterpreis bei 3.267 Euro

  • -5,0 % weniger Wohnungsverkäufe im 1. Halbjahr 2019
  • Verkaufswert für Eigentumswohnungen steigt auf über 5,6 Mrd. Euro
  • Quadratmeterpreise im 5-Jahresvergleich um +38,7 % gestiegen
  • 207.183 Euro kostete eine typische Wohnung im 1. Halbjahr 2019
  • Ein Viertel der Wohnungen kostete weniger als 128.659 Euro, ein weiteres Viertel mehr als 277.000 Euro
  • Wien mit einem Verkaufswert von 1,88 Mrd. Euro
  • Burgenland, Salzburg und Tirol mit mehr Verkäufen, größter Rückgang in der Steiermark und in Wien
  • Steigende Preise in allen Bundesländern, am stärksten in Tirol, Salzburg und Vorarlberg
  • Erstbezug legt zu: 37 % der Wohnungskäufe sind Neubau oder Totalsanierung
  • Preise für Neubauwohnungen: Vorarlberg vor Salzburg, Tirol und Wien

 

Amstetten, 4. September 2019 – „Der Wohnungsmarkt in Österreich ist das erste Mal seit sechs Jahren nicht gewachsen, sondern knapp unter das Niveau von 2017 zurückgegangen“, melden die RE/MAX-Immobilien-Experten. Während die Anzahl der Verkäufe also zurückgeht, ziehen die Preise wieder stärker an als im Vorjahr. War im ersten Halbjahr 2018 nur ein Preisauftrieb von +1,0 % zu verzeichnen, so liegt dieser Wert im Jahresvergleich zum ersten Halbjahr 2019 bei +7,6 %.

 

In den amtlichen Grundbüchern wurden laut RE/MAX ImmoSpiegel im ersten Halbjahr 2019 „nur“ 24.865 Wohnungsverkäufe verbüchert, um -1.301 Stück (-5,0 %) weniger als im Vergleichszeitraum 2018. Trotz alledem ist dies aber noch immer die drittgrößte Wohnungshandelsmenge aller Zeiten.

 

Trotz oder wegen rückläufiger Mengen, stieg der Verkaufswert auf 5,66 Mrd. Euro, also um +2,1 % auf ein neues Allzeithoch.

 

Bedeutung des Wohnungsmarktes nimmt ab

Der Wertanteil des Wohnungsmarktes am Gesamt-Immobilienmarkt ist im ersten Halbjahr weiter zurückgegangen, nach dem Höhenflug 2017 mit 38,2% über 35,5% im ersten Halbjahr 2018 auf 34,6 % im Jahr 2019.

 

„Seit dem Einbruch 2013 ist der Wohnungsmarkt Jahr für Jahr gewachsen. Die Anzahl der gehandelten Wohnungen ist ständig gestiegen. Es darf niemanden wundern, wenn dann einmal kein neuer Rekord zu vermelden ist. Wir haben eigentlich schon früher damit gerechnet. Immerhin sind trotz des Rückgangs noch immer um +80 % mehr Wohnungen verbüchert worden als vor sechs Jahren”, sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.

 

Die Berechnungen des RE/MAX ImmoSpiegel basieren auf einer Vollerhebung aller in den amtlichen Grundbüchern im ersten Halbjahr 2018 in Österreich durchgeführten Verbücherungen (keine Stichprobe). Ausgelesen und als Kaufvertragssammlung bereitgestellt wurden sie von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten.

 

WOHNUNGSPREISE in Österreich

Eigentumswohnungspreise legen um +7,6 % zu

Im Jahresvergleich zum ersten Halbjahr 2018 haben die typischen Preise für Eigentumswohnungen laut RE/MAX Austria um 14.708 Euro auf 207.183 Euro zugelegt. „Das sind +7,6 % zum Vorjahr und sieht auf den ersten Blick natürlich viel aus. Man muss allerdings auch berücksichtigen, dass es zu 2017 “nur” +8,7 % sind, da im Vorjahr der Preisanstieg für Eigentumswohnungen sogar deutlich unter der Inflationsrate lag. Je nach Betrachtungsweise lässt sich aus der Vergangenheit viel erkennen: eine Preissteigerung von +19 % im Fünf-Jahresvergleich ebenso wie +70 % im Zehn-Jahresvergleich“, warnt Mag. Anton Nenning, RE/MAX Austria, vor verkürzten Darstellungen.

 

Die typischen Quadratmeterpreise sind in Österreich durchschnittlich von 3.059 Euro (Halbjahr 2018) auf 3.267 Euro (Halbjahr 2019) gestiegen, sie liegen mit +6,8 % unter der Preistendenz der Gesamtwohnungspreise.

 

Um einen Wäschetrockner und eine Waschmaschine größer

Die typische gehandelte Wohnung ist laut RE/MAX Statistik im ersten Halbjahr 2019 erstmals seit 2014 wieder geringfügig größer geworden: von 66,3 m² auf 67,2 m², immerhin so viel wie eine Waschmaschine und ein Trockner nebeneinander Platz benötigen.

 

Preissegment unteres Viertel:  179 Euro mehr pro Quadratmeter

Ein Viertel aller neu verbücherten Wohnungen kostete in Österreich im ersten Halbjahr 2019 weniger als 128.659 Euro. Dieser Grenzwert hat um +10,0 % zum Vorjahres-Vergleichszeitraum zugelegt, im Fünf-Jahresvergleich um +30,2 % und im Zehn-Jahresvergleich um +97,9 %. Die Quadratmeterpreise liegen bei 2.352 Euro (+8,2 %), zum Vergleich: Halbjahr 2018: 2.173 Euro, Halbjahr 2014: 1.818 Euro und Halbjahr 2009: 1.190 Euro. Die Entwicklung der Wohnungsgrößen im letzten Jahr erklärt die Differenz: Sie ist bei den Kleinstwohnungen (den untersten 25 %) um +1,9 % nach oben gegangen, von 49,0 m² auf 49,9 m².

 

Preissegment oberes Viertel: 231 Euro mehr pro Quadratmeter

Wie so oft ist die Preissteigerung im untersten Preissegment relativ höher als im obersten Preisquartil. Die teuersten 25 % der gehandelten Wohnungen wechselten den RE/MAX-Experten zufolge um mindestens 277.000 Euro die Eigentümer. Das sind um +6,7 % mehr als 2018, um +15,9 % mehr als vor fünf Jahren und um +59,9 % mehr als 2009. Der Quadratmeterpreis für das teuerste Viertel der verkauften Wohnungen liegt über 4.134 Euro. Die Grenze zum obersten Preissegment der Quadratmeterpreise stieg um +5,9 % zum Vorjahr, um +20,7 % zu 2014 und um +72,2 % zu vor zehn Jahren.

 

Weitere Details zum Eigentumswohnungsmarkt in Österreich finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise.

 

WIEN

Weniger Verkäufe, aber Preise weiter im Plus

Im 1. Halbjahr 2019 wurden in Wien laut RE/MAX ImmoSpiegel um -707 Wohnungen weniger verkauft als 2018. Die Anzahl der verkauften Wohnungen reduzierte sich auf 7.083 Einheiten (-9,1 %), das stellt aber noch immer das drittstärkste erste Halbjahr nach 2018 und 2017 dar. Die Bedeutung Wiens am nationalen Wohnungsmarkt ist damit um -1,4 Prozentpunkte auf 28,5 % zurückgegangen.

Der Gegenwert dieser verkauften Wohnungen lag bei 1,88 Mrd. Euro. Trotz des um -2,4 % geringeren Handelsvolumens (zu 2018) liegt das Wachstum zu 2014 bei +54,6 % und zu 2009 bei +189,5 %.

 

Wiener Verkaufszahlen: Sieben Bezirke im Plus

In sieben Bezirken sind RE/MAX zufolge im ersten Halbjahr 2019 die gehandelten Wohnungsmengen nach oben gegangen: Am stärksten in Favoriten, nämlich um +173 Einheiten. Favoriten ist auch der Bezirk mit den meisten Verkäufen, nämlich 897 (+23,9 %). Donaustadt kommt auf 696 (+21,9 %), Ottakring auf 509 (+25,4 %) und Floridsdorf auf 427 (+19,6 %). Weitere Zugewinne verzeichnen Hernals mit 229 (+0,9 %), Wieden mit 141 (+19,5 %) und Innere Stadt mit 71 neuen verbücherten Wohnungen (+18,3 %).

Die Bezirke, deren Verbücherungsmengen unter denen des Vorjahres liegen, führt Landstraße mit 470 (-20,1 %) an. Penzing erreicht 363 Verkäufe (-27,5 %), Leopoldstadt, nach zwei Höhenflügen in den Jahren 2018 und 2016, heuer 337 (-41,1 %). Rudolfsheim-Fünfhaus mit 320 Einheiten (-7,5 %) führt als Erster die Dreiergruppe mit Liesing (319; -23,3 %) und Meidling (318; -14,7 %) an. Brigittenau schafft es noch über die Dreihundertermarke (304; -31,1 %). Simmering, Döbling, Hernals, Alsergrund, Währing liegen zwischen 259 und 212 Verkäufen, Hietzing und Margareten knapp beisammen bei 193 und 192 Einheiten. Neubau, Wieden und Mariahilf bilden die letzte Gruppe (157 bis 137) vor dem Schluss-Duo Innere Stadt und Josefstadt.

 

Wiener Wohnungspreise: Sieben Prozent mehr

236.641 Euro war im Durchschnitt eine im ersten Halbjahr 2019 neu verbücherte Wohnung in Wien wert, um +7,0 % mehr als 2018. Die durchschnittliche jährliche (!) Wohnungspreissteigerung in Wien betrug in den letzten zehn Jahren +6,1 %.

 

Ein Viertel aller Wiener Wohnungen kostete heuer in den ersten sechs Monaten weniger als exakt 150.000 Euro und ein weiteres Viertel mehr als 305.525 Euro, die andere Hälfte lag dazwischen. Im unteren Preissegment haben die Wiener Eigentumswohnungspreise nach den RE/MAX-Experten zum Vorjahr typischerweise um +9,1 % (+0,6 % im Jahr 2018) angezogen. Das sind um +23,2 % mehr als vor fünf und um +114,3 % mehr als vor zehn Jahren.

Im oberen Preissegment fallen die Steigerungen weit geringer aus: +5,6 % zu 2018, +2,8 % zu vor fünf Jahren und +58,4 % zu vor zehn Jahren.

 

Preise im Ersten und in Döbling ticken anders

In 16 Wiener Bezirken legen die Preise zu, in sieben zeigt der Trend nach unten.

Einsam an der Spitze der Erste mit Preisen wieder unter einer Million Euro, nämlich von 953.177 Euro je Wohnung, dem zweithöchsten Durchschnittswert nach dem Rekordjahr 2018 (-13,2 %). Alsergrund kommt nach den Berechnungen der RE/MAX-Experten auf 350.537 Euro (+6,7 %), Wieden auf 337.464 Euro (+26,4 %), Währing auf 334.456 Euro (+37,6 %), Hietzing auf 331.627 Euro (+10,9 %), Döbling auf 325.257 Euro (-18,2 %) und Neubau auf 314.958 Euro. Die mittelpreisige Gruppe startet mit 279.128 Euro im Nachbarbezirk Josefstadt (-9,4 %), geht weiter zu Leopoldstadt (272.026 Euro, +18,9 %), zu Landstraße (269.162 Euro, +6,6 %) und über Mariahilf (256.543 Euro, -3,6%) nach Donaustadt (251.745 Euro, +11,0 %), Liesing (240.098 Euro, -8,3 %) und nach Penzing mit 231.763 Euro (+8,7 %).

 

Elfter erstmals über 200.000 Euro

Die dritte große Bezirksgruppe, jene mit eher günstigeren Wohnungen, beginnt mit Wohnungspreisen knapp über 200.000 Euro, nämlich in Floridsdorf mit 208.325 Euro (+3,1 %). Hernals liegt knapp darunter mit 206.875 Euro (+0,8 %). Simmering überspringt erstmals die 200.000er-Grenze auf 200.513 Euro (+3,6 %). Margareten mit 199.260 Euro (-4,6 %) und Meidling mit 197.604 Euro (-3,9 %) dagegen rutschen wieder knapp darunter.

Für Favoriten taxieren die RE/MAX Experten die typischen Wohnungspreise auf 195.640 Euro (+10,7 %), für Ottakring auf 194.192 Euro (+22,3 %). Die beiden Bezirke mit den günstigsten Wohnungspreisen in Wien sind Rudolfsheim-Fünfhaus mit 177.454 Euro (+9,0 %) und Brigittenau mit 174.358 (+11,6 %).

 

Die größten Wohnungspreisveränderungen im Jahresvergleich waren nach oben hin Neubau, Währing und Wieden und nach unten Döbling, Innere Stadt und Josefstadt.

 

Wiener Quadratmeterpreis: +4,6 %

3.945 Euro brachte ein Quadratmeter einer typischen Wiener Eigentumswohnung heuer dem Verkäufer, um +174 Euro mehr als 2018.

Ein Viertel aller Wohnungskäufer bezahlte weniger als 3.146 Euro pro Quadratmeter, das sind um +8,3 % mehr als im Vorjahr und um +22,7 % mehr als vor fünf Jahren.

 

Dagegen kostete ein Viertel aller Wiener Wohnungsquadratmeter, die im ersten Halbjahr 2019 gehandelt wurden, mehr als 4.673 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet eine Steigerung von +1,6 %.

„Die Diskrepanz der Preissteigerungen im oberen und im unteren Quartil zeigen schon deutlich, wo eine sehr starke Nachfrage besteht und wo einfach zu wenig Angebot am Markt ist. Diesem Nachfrageüberhang kann man kurzfristig allerdings auch mit Neubauten nur schwer und indirekt entgegenwirken, weil diese aufgrund der Gestehungskosten schon teurer sind, als das Preisniveau, das gefragt ist. Erst in einigen Jahren wird eine aktuell verstärkte Bautätigkeit in einer Marktberuhigung auch im unteren Preissegment ihren Niederschlag finden“, so Nenning.

 

Quadratmeterpreis in Wien 1 über 10.000 Euro

Die mit Abstand günstigsten typischen Quadratmeterpreise fanden die RE/MAX-Analysten im ersten Halbjahr 2019 trotz +14,9 % Steigerung in Simmering mit 3.244 Euro. Zweitgünstigster Bezirk auf Quadratmeterbasis war diesmal Favoriten mit 3.433 Euro, der drittgünstigste Liesing mit 3.539 Euro, knapp dahinter Floridsdorf mit 3.562 Euro, Meidling mit 3.563 Euro und Brigittenau mit 3.572 Euro.

Margareten mit 3.676 Euro, Rudolfsheim-Fünfhaus mit 3.710 Euro und Hernals mit 3.759 Euro pro Quadratmeter bilden die nächstteurere Dreiergruppe, dann folgen Ottakring (3.853 Euro), Penzing (3.891 Euro) und Donaustadt (3.898 Euro).

 

Mehr als 4.000/m²

Deutlich über 4.000 Euro pro Wohnungsquadratmeter liegen Neubau (4.329 Euro) und Josefstadt (4.390 Euro), knapp darüber Landstraße (4.395 Euro) und um 100 Euro teurer Hietzing mit 4.491 Euro pro Quadratmeter. Döbling mit 4.673 Euro und Leopoldstadt mit 4.743 Euro bilden den Übergang zur Gruppe der Bezirke Mariahilf (4.828 Euro), Währing (4.829 Euro) und Alsergrund (4.866 Euro). Wieden ist dann den RE/MAX-Berechnungen zufolge noch um gut 600 Euro pro Quadratmeter teurer (5.467 Euro), bevor sich die Preise fast verdoppeln: Erwartungsgemäß auf der Spitzenposition zu finden ist die Innere Stadt mit im Durchschnitt 10.526 Euro pro Quadratmeter.

 

Aufwärts- und Abwärtstendenzen pro Quadratmeter

In Alsergrund, Mariahilf, Döbling, Landstraße, Josefstadt, Hernals, Margareten, Meidling und Favoriten haben die Quadratmeterpreise zum Vorjahr nachgegeben. In Innere Stadt, Wieden, Währing, Leopoldstadt, Hietzing, Neubau, Donaustadt, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Brigittenau, Floridsdorf und Liesing haben die Preise zugelegt, ebenso in Simmering.

 

Die günstigsten Wiener Quadratmeterpreise (unteres Quartil)

finden sich nicht wie zuletzt in Ottakring, Neubau oder Penzing, sondern heuer in Favoriten (2.573 Euro), in Simmering (2.593) und in Meidling (2.655 Euro).

 

Weitere Details zum Wiener Markt für Eigentumswohnungen finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#wien.

 

STEIERMARK

Zweitgrößter Wohnungsmarkt und jener mit dem relativ größten Rückgang

In der Steiermark wurden heuer im ersten Halbjahr 3.832 Wohnungen verbüchert. Das sind um -11,0 % weniger als im Rekordjahr 2018, aber immer noch das zweitbeste Ergebnis der Geschichte. Laut RE/MAX ImmoSpiegel bedeutet das im Fünf-Jahresvergleich eine Steigerung um zwei Drittel (+69,3 %) und im Zehn-Jahresvergleich eine Verdopplung (+100,2 %).

Parallel dazu ist auch der Gesamtwert der verbücherten steirischen Eigentumswohnungen wertmäßig um -5,5 % wieder unter das Vorjahresniveau zurückgegangen, nämlich auf 613 Mio. Euro.

Mit 150.004 Euro pro typische Wohnung überschreitet die Steiermark erstmals die bedeutsame 150.000er-Grenze, ein Wertzuwachs von +5,8 % ist der Grund dafür. Wohnungen sind dennoch nur noch im Burgenland billiger. Ein Viertel der im ersten Halbjahr verkauften steirischen Wohnungen kostete weniger als 99.172 Euro (+8,0 %) und ein Viertel mehr als 198.063 Euro (+4,8 %).

 

Graz ist der Wohnungsmarkt

Im ersten Halbjahr 2019 kam Graz auf 2.010 Wohnungsverbücherungen, das sind um -14,5 % weniger als 2018, aber trotzdem mehr als im ganzen Bundesland noch vor sechs und sieben Jahren.

 

Der aktuelle Gegenwert der neu gekauften Grazer Eigentumswohnungen belief sich – so die RE/MAX-Experten – auf 348 Mio. Euro, um -10,8 % weniger als zuletzt.

Alle anderen Bezirke zusammen kommen auf einen Wohnungstransaktionswert von 265 Mio. Euro und da sind die 116 Mio. Euro von Graz-Umgebung schon inkludiert.

 

Graz-Umgebung zieht davon

Während 2017 noch die Wohnungen in der Stadt um +16.000 Euro teurer waren als in Graz-Umgebung, hat sich 2018 das Blatt gewendet und heuer, nach einer Preissteigerung von +9,0 %, sind die Wohnungen in Graz-Umgebung um +14.000 Euro teurer. Preis im Durchschnitt: 174.633 Euro, in der Stadt: 160.611 Euro (+3,6 %). In der Stadt Graz, aber auch in Graz-Umgebung, wo überproportional viele Neubauten die Statistik beeinflussen, sind die Durchschnittspreise günstiger als im billigsten Wiener Bezirk, der Brigittenau.

 

„Der größere Erstbezugsanteil und die größeren Wohnungsflächen in Graz-Umgebung erklären dort die höheren Preise im Vergleich zur Stadt Graz“, erklärt Mag. Margot Clement, RE/MAX For All in Graz. „Aufgrund der im Moment ungewöhnlich großen Auswahl bei Neubauten ist jetzt noch immer ein guter Zeitpunkt, in Wohnungseigentum zu investieren.“

Der Bezirk abseits von Graz mit den höchsten Wohnungspreisen ist Liezen – mit Schladming ein klassischer Skitourismus-Hotspot. Die Wohnungspreise stiegen zuletzt um +3,2 % auf 158.658 Euro. Dahinter die Thermen-Region: Leibnitz mit 154.942 pro Eigentumswohnung (+5,4 %). Deutschlandsberg kratzt an der 150.000er-Grenze mit 149.878 Euro (+29,2 %). Weiz taxiert eine Wohnung auf 143.857 Euro (-3,5 %), Murau auf 129.174 (+43,4 %), den Bezirk Südoststeiermark auf 123.903 Euro (+23,1 %) und Hartberg-Fürstenfeld auf 104.798 Euro (+7,6 %). Unter 100.000 Euro kommen die Käufer in Leoben davon (98.986 Euro; +10,5 %), ebenso in Voitsberg (94.521 Euro; -0,8 %) und in Bruck-Mürzzuschlag (72.990 Euro; -1,9 %). Nur 44,8 % des Grazer Wohnungspreises bezahlten die Käufer im Bezirk Murtal (71.993 Euro; +19,1 %)

 

Im Durchschnitt sind die steirischen Wohnungspreise im Fünf-Jahresvergleich um +22,3 % gestiegen, im Zehn-Jahresvergleich um +76,4 %. In der Stadt Graz liegen diese Werte geringfügig darunter: +17,7 % und +60,7 %.

 

Mehr Informationen zum steirischen Wohnungsmarkt finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#steiermark.

 

OBERÖSTERREICH

festigt Rang drei unter den Bundesländern mit 2.952 Wohnungsverkäufen

Wer vorne liegt und weniger verliert als der Verfolger, stärkt seine Position. So ist der Wohnungsmarkt in Oberösterreich zwar laut RE/MAX ImmoSpiegel im Jahresvergleich zum ersten Halbjahr 2018 um -8 Einheiten (-0,3 %) auf 2.952 Wohnungen zurückgegangen, Verfolger Niederösterreich hat aber um einen ganzen Prozentpunkt mehr verloren.

Im Fünf-Jahresvergleich hat Oberösterreich bei den Wohnungskäufen mengenmäßig um mehr als zwei Drittel (+69,1 %) und im Zehn-Jahresvergleich sogar um das Doppelte (+106,4 %) zugelegt.

 

Die Wohnungskäufer in Oberösterreich zahlten 2019 den neuen Rekordbetrag von 570 Mio. Euro (-2,8 %). Damit liegt Oberösterreich hinter Wien, Tirol und der Steiermark wertmäßig auf Platz vier.

Im Durchschnitt kostete im ersten Halbjahr 2019 eine Eigentumswohnung 185.607 Euro, um +3,7 % mehr als 2018. Der Fünf-Jahresvergleich ergibt den RE/MAX-Experten zufolge eine Wertsteigerung von +17,2 % und der Zehn-Jahresvergleich eine von +78,5 % für eine typische oberösterreichische Eigentumswohnung.

Maximal 125.000 Euro (+2,5 %) kostete aktuell eine Wohnung im unteren Preisviertel, mindestens 240.000 Euro (-3,8 %) im gehobenen Segment.

 

Linzer Wohnungsmarkt wieder mit Rückenwind 

Um exakt +100 Wohnungen wurden heuer mehr verkauft als im ersten Halbjahr 2018, sogar um +8 mehr als in Rekordjahr 2016 – mit 706 Einheiten ein neuer Rekord. Aber auch Verfolger Wels (Stadt + Land) hat kräftig zugelegt: +116 Einheiten auf 398 Wohnungen. Der Bezirk Gmunden kommt auf 369 (+9,2 %), Linz-Land verliert und verzeichnet zum Halbjahr 318 (-20,7 %). Vöcklabruck beendet die Big Five mit 295 (-25,7 %) Wohnungsverbücherungen.

Fast 100 Einheiten weniger als Vöcklabruck registriert Steyr (Stadt + Land) mit 196 (+12,0 %), weitere -30 weniger Braunau (166; +25,8 %). Wieder ein schönes Stück entfernt finden sich Urfahr-Umgebung mit 118 (-8,5 %) und der Bezirk Ried mit 102 Wohnungen (-10,5 %).

 

Die Bezirke Grieskirchen (69), Eferding (49), Schärding (41), Perg (39), Freistadt (23) und Rohrbach (20) repräsentieren noch das restliche Zehntel des Wohnungsmarktes in Oberösterreich.

 

Sechs Bezirke zeigen lt. RE/MAX ImmoSpiegel demzufolge Zuwächse, vier davon sogar neue Rekorde, zehn liegen unter den Vorjahreswerten.

 

Linz liegt wieder an der Spitze

Linz hat die Preisführerschaft wieder übernommen: Mit 215.139 Euro (+4,3 %) führt die Landeshauptstadt die Bezirkspreise an, vor Urfahr-Umgebung mit 211.449 Euro (-4,5 %) und Vöcklabruck (199.194 Euro; +0,6 %). In Linz-Land kostete eine Wohnung heuer im ersten Halbjahr typischerweise 196.280 Euro (+4,0 %), in Eferding nach einem gewaltigen +41.000 Euro-Sprung nach oben 188.531 Euro und in Gmunden nach einem ebenso bemerkenswerten +22.000 Euro-Schub 184.829 Euro. Diese massiven Veränderungen sind vor allem in Erstbezugs-Verkäufen begründet.

 

Die typische Wohnung in Wels kostet aktuell 172.883 Euro (+3,0 %), eine in Perg 169.172 Euro (ebenso +3,0 %). Wohnungen im Bezirk Braunau finden sich typischerweise bei 166.837 Euro (+10,5 %), in Ried bei 164.907 Euro (-1,2 %) und knapp vor Steyr (163.559 Euro; -3,5 %). Grieskirchen meldet (143.394; +23,0 %), Kirchdorf 138.594 Euro (+5,9 %) und als Schnäppchen-Bezirke identifizieren die RE/MAX Experten Freistadt mit 133.250 Euro, Schärding mit 121.747 Euro und Rohrbach mit 90.638 Euro. Diesen drei Bezirken ist gemeinsam, dass sie nach einem Sprung in den letzten ein bis zwei Jahren im Preisniveau zum Vorjahr rund ein Viertel eingebüßt haben.

 

Weitere Informationen zum oberösterreichischen Markt für Eigentumswohnungen finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#oberoesterreich.

 

NIEDERÖSTERREICH

Wohnungsmarkt seit vier Jahren ziemlich stabil, aktuell -1,3 % hinter dem Vorjahr

Niederösterreich ist auch heuer wieder der viertgrößte Wohnungsmarkt unter den Bundesländern, auch wenn der Abstand zum aufstrebenden Fünftplatzierten, Tirol, wesentlich kleiner ist als zum Drittplatzierten.

 

38 Wohnungen fehlen laut den RE/MAX-Experten heuer im blau-gelben Halbjahresergebnis auf das Jahr 2018 und -3,2 % auf das Allzeithoch 2017. Mit 2.886 verbücherten Wohnungsverkäufen im Halbjahr 2019 liegt Niederösterreich bei den Wohnungskäufen im Fünf-Jahresvergleich um +55,1 % und im Zehn-Jahresvergleich um +70,5 % vorne.

 

514 Mio. Euro (+4,1 %) bezahlten die Wohnungskäufer zwischen Gmünd und Wiener Neustadt, auch das ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen und beinahe das Doppelte von vor fünf Jahren (+91,6 %).

 

Baden die große Ausnahme

Während in Mödling (413 Wohnungen; -17,6 %), in Korneuburg (255; -11,5 %), in Tulln (248; -2,7 %) und in Bruck/Leitha (200; -16,7 %) die Mengen hinter dem Vorjahr liegen, hat die neue Nummer eins, Baden, kräftig zugelegt: +20,6 % zum Vorjahr. „Der Wohnungsmarkt im Bezirk Baden hat seit sieben Jahren ununterbrochen steigende Verkaufszahlen gebracht, hat sich in diesem Zeitraum verdoppelt und ist heuer erstmals seit 2010 wieder der mengenmäßig stärkste Wohnungsmarkt im Bundesland“, freut sich DI Andreas Hornyik, RE/MAX Welcome in Baden.

 

Big Five und die anderen

Diese fünf großen Bezirke in unmittelbarer Nähe zur Bundeshauptstadt stellen 54,7 % des Wohnungsmarktes in Niederösterreich dar, die weiteren 16 Bezirke (inklusive der dort eingerechneten Statutarstädte) den Rest, nämlich weniger als die Hälfte.

Wiener Neustadt (Stadt + Land) steigert auf 182 Wohnungen (+4,0 %), St. Pölten Stadt auf 178 (+26,2 %), St. Pölten Land auf 172 (+24,6 %) und Krems (Stadt + Land) auf 124 (+12,7 %) Einheiten. Gänserndorf (112) fehlen -49 Eigentumswohnungs-Verbücherungen auf das Vorjahr, Mistelbach (106) zeigt ein Plus von +20,5 %.

Weniger als 100 Wohnungen wurden in Amstetten (inkl. Waidhofen/Ybbs) gehandelt, nämlich 94 (-4,1 %). Unter 50 Stück lagen die Bezirke Melk (45), Scheibbs (42), Waidhofen/Thaya (30), Hollabrunn (27), Gmünd (24), Horn (23) Lilienfeld (19) und Zwettl (15).

 

Die typischen Wohnungspreise in Niederösterreich

haben den RE/MAX Experten zufolge im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt +6,6 % und um +3,1 % zum Rekordjahr 2017 angezogen. 169.205 Euro war der typische Preis über das ganze Bundesland, die Bandbreite in den Bezirken aber enorm: Von 219.166 Euro im Bezirk Mödling (+10,7 %) bis 46.023 Euro im Bezirk Gmünd (+7,5 %).

69.209 Euro in Lilienfeld (+18,4 %), 71.623 Euro in Neunkirchen (+10,4 %), 74.779 Euro in Waidhofen/Thaya (-15,6 %), 78.427 Euro in Horn (-14,3 %), 97.575 Euro in Zwettl (+0,5 %) und 99.209 Euro in Scheibbs (+6,6 %) – das ist die Wohnungspreisliste jener niederösterreichischen Bezirke, in denen man gerade noch mit einem fünfstelligen Betrag eine Wohnung erwerben konnte.

Sechsstellig waren die Wohnungspreise laut RE/MAX ImmoSpiegel im ersten Halbjahr 2019 in den Bezirken Melk (112.481 Euro; +15,3 %), Hollabrunn (113.173 Euro; -25,3 %), Wr. Neustadt (132.560 Euro; +0,7 %) und in Amstetten (inkl. Waidhofen/Ybbs; 138.746 Euro; +18,6 %).

Über 150.000 Euro kosteten Eigentumswohnungen im Durchschnitt in Krems (155.084 Euro; +4,6 %), in Bruck/Leitha (157.250 Euro; -2,4 %), ebenso in Mistelbach (162.771 Euro; +5,8 %), in St. Pölten Stadt (163.789 Euro; 58,5 %) und St-Pölten Land (180.594 Euro; -2,7 %).

„In der Landeshauptstadt hat heuer eine Neubauwelle ihren Niederschlag in der Statistik gefunden. Die Änderungen der Durchschnittspreise reflektieren in diesen Fällen weniger eine Wertänderung einzelner Immobilien, sondern eine andere Qualität, nämlich viel mehr Erstbezug und Neubau“, so RE/MAX.

 

Die Top-Fünf-Bezirke finden sich alle in unmittelbarer Nähe von Wien: Gänserndorf mit 181.947 Euro pro Eigentumswohnung (+5,3 %), Korneuburg mit 190.410 (-4,6 %); Baden mit 190.726 (+16,6 %), Tulln mit 202.333 Euro +6,7 % über dem Vorjahr und +0,1 % über 2017. Mödling hat den ersten Rang mit 219.166 Euro (+10,7 %) pro Eigentumswohnung wieder von Korneuburg zurückerobert.

 

Im Fünf-Jahresvergleich sind die Durchschnittspreise für Niederösterreichs Wohnungen um +28,5 % gestiegen, im Zehn-Jahresvergleich um +73,7 %.

 

Die Preisspreizung ist in Niederösterreich bekanntlich groß: Während die alpinen Bezirke und das obere Wald- und Weinviertel besonders günstig sind, profitieren oder leiden – je nach Sichtweise – die Bezirke rund um Wien von der Nähe zur Bundeshauptstadt. Allerdings wird in den Schnäppchenbezirken auch nur ein Bruchteil der Wohnungsmengen der Speckgürtelbezirke gehandelt. Über alle Bezirke gerechnet kostete ein Viertel der Wohnungen in Niederösterreich mehr als 224.170 Euro (+6,7 %) und ein Viertel weniger als 109.625 Euro (+9,6 %).

 

Mehr Zahlenmaterial zum Eigentumswohnungsmarkt in Niederösterreich finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#niederoesterreich.

 

TIROL

Wohnungskäufe stabil zum Vorjahr, aber fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren

Während 2009 im ersten Halbjahr noch 1.492 Tiroler Wohnungen die Eigentümer wechselten, waren es 2019 im selben Zeitraum 2.844. Das ist den Analysen der RE/MAX-Experten zufolge hinter dem Rekordjahr 2017 die größte Verkaufszahl. Zum Vorjahr beträgt die Steigerung moderate +0,9 %.

 

Der Gegenwert liegt erstmals über einer dreiviertel Mrd. Euro, exakt bei 792 Mio. (+9,3%). Damit hat Tirol den Abstand zum drittgrößten Wohnungsmarkt, Steiermark, vergrößert und gegenüber Wien aufgeholt. Mengenmäßig liegt Tirol in der Mitte der Bundesländer, auf Rang fünf.

 

Preissprung mit Anlauf

Die Preise sind allerdings weniger stabil. Sie stiegen im Durchschnitt der Verbücherungen um +11,6 %. Das ist natürlich ein sehr starker Anstieg und der höchste Bundesländerwert in diesem Jahr. Im Fünf-Jahresvergleich relativiert sich das wieder ein wenig, weil die Preissteigerung von +25,1 % im Vergleich zu den anderen Bundesländern nur Rang fünf bedeutet, im Zehn-Jahresvergleich mit +59,3 % sogar nur der zweitniedrigste ist. Erstmals erreicht laut RE/MAX ImmoSpiegel damit der typische Preis einer Tiroler Wohnung die Viertelmillion-Grenze, genau genommen 250.623 Euro. Beim untersten Preisquartil liegt Tirol bei 158.459 Euro auf Rang 3 hinter Vorarlberg und Salzburg, aber bei den teuersten 25 % hat Tirol – dank Kitzbühel, Innsbruck und Landeck – die Nase vorn. Nur Vorarlberg kann die 328.225 Tiroler Euro toppen.

 

Kitzbühel war es diesmal nicht

Wo kommen die Preissteigerungen im ersten Halbjahr 2019 her? Erster Verdächtiger ist immer Kitzbühel, jedoch sind zum einen die Mengen gegenüber dem Vorjahr wieder auf das Niveau von 2017 und 2016 zurückgegangen und daher in der Statistik nicht so oft vorhanden wie 2018 und vor allem erreichte die Preissteigerung im Nobelbezirk nicht einmal die Hälfte des Landesschnitts.

 

Landeshauptstadt wieder bestimmend

Den größten Anteil an dieser spürbaren Veränderung hat wohl die Stadt Innsbruck mit 637 Wohnungen (um +108 mehr als 2018, aber nur 16 Wohnungen über dem Zehn-Jahresdurchschnitt) und einem Preisauftrieb von +11,8 % auf 369.879 Euro pro Wohnung. Gegenüber vor fünf Jahren sind das + 35,4 % und im Zehn-Jahresvergleich +92,8 %.

Innsbruck-Land kommt auf 594 Wohnungen, um -108 weniger als 2018 und einem Preisplus von +8,4 % auf 245.088 Euro.

Der Bezirk Kufstein legt um +54 Wohnungen zu und erreicht mit 455 Verbücherungen einen neuen Rekord, die Preise schnellen aber um +19,1 % auf 226.780 Euro in die Höhe. „Man kann davon ausgehen, dass jede zweite Wohnung, die im Bezirk Kufstein heuer verbüchert worden ist, ein Erstbezug war. Das schlägt natürlich preislich durch“, erklärt Raimund Baumgarten von RE/MAX Alpin in Kufstein.

 

Imst und Schwaz auf Rekordkurs

Dem Bezirk Schwaz fehlen mit 388 Einheiten nur -5 auf den Rekord des Vorjahres. Allerdings sind +22,1 % die zweithöchste Preissteigerung im Bundesland.

Erst jetzt reiht sich Kitzbühel mit 291 Wohnungen (-31,7 %) in die Mengenliste ein, jedoch mit einem Verkaufspreis von im Durchschnitt 369.879 Euro (+5,5 %).

Imst feiert mit 208 Wohnungen einen neuen Rekord: um +82 mehr als 2018 und um +27 mehr als 2017 und das alles um 245.847 Euro (+20,3 %) pro Wohnung. „2017 war jede dritte Wohnung, die im Bezirk Imst verkauft wurde, eine neue, 2018 nicht einmal jede fünfte. Das wird heuer mehr als aufgeholt“, so Gerhard Grünauer, RE/MAX Residence in Imst: „Im Moment ist weit mehr als die Hälfte aus dem Neubaubereich. Die Mengen und die Durchschnittspreise gehen dementsprechend nach oben.“

 

Osttirol und Landeck mit Extremwerten

Die Bezirke Lienz mit der dritthöchsten Verkaufsmenge seit jeher und Landeck mit einem neuen Rekord vermelden jeweils 115 Wohnungsverbücherungen. Die Wohnungen im Arlbergbezirk kosteten 372.280 Euro (+36,6 %) und jene in Osttirol 152.283 Euro (+4,8 %). Diese beiden Bezirke bilden auch das obere und untere Preisende in Tirol ab. Reute steuert mit 41 Wohnungen 1,4 % der Landesmenge bei, der Preis von 175.163 Euro bedeutet eine Steigerung von +17,5 %.

 

Tiroler Wohnungspreise auf einem neuen Höchststand

Die sozialpolitisch wichtige Preisgrenze zum unteren Preisviertel ist auf das Bundesland gerechnet mit 158.459 Euro die dritthöchste im Bundesgebiet hinter Vorarlberg und Salzburg; noch gut 8.000 Euro höher als in Wien. Im Fünf-Jahresvergleich hat sie sich um +32,0 % erhöht, binnen zehn Jahren im Vergleich mit den anderen Bundesländern um vergleichsweise geringe +65,4 %.

In Innsbruck liegt diese Preisobergrenze für das billigste Viertel aller Wohnungen bei 175.000 Euro und in Innsbruck-Land bei 170.000 Euro. So verzeichnet die Landeshauptstadt in fünf Jahren einen Preisauftrieb von +56,8 % und in zehn Jahren von +118,1 %. In Innsbruck-Land dagegen sind es zu 2014 +19,1 % und zu 2009 +147,8 %.

 

Weitere Details zum Tiroler Wohnungsmarkt finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#tirol.

 

SALZBURG

Wohnungsmarkt: Mehr als 2018, aber weniger als 2017 und 2016

Einen leichten Aufwind gegenüber 2018 spürt der Salzburger Wohnungsmarkt. 44 Einheiten zusätzlich bedeuten ein Plus von 2,2 % an Verkäufen. In Summe registriert der RE/MAX ImmoSpiegel für das erste Halbjahr 2019 in Salzburg 2.031 Einheiten. Dies ist das drittbeste Ergebnis in der Salzburger Historie.

 

Der Gegenwert dafür beläuft sich das zweite Mal auf mehr als eine halbe Milliarde, nämlich auf 535 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sind das um +11,6 % mehr, der zweithöchste Steigerungswert unter den Bundesländern.

 

Salzburger ETW am Podest

Der Verkaufswert einer Salzburger Eigentumswohnung erreicht noch einen Stockerlplatz: Mit 248.101 Euro liegt Salzburg hinter Vorarlberg und Tirol und vor Wien. Die Entwicklung des typischen Wohnungspreises ist zumindest prozentuell noch dynamischer als Vorarlberg, aber doch geringer als in Tirol: Dennoch: + 23.478 Euro bedeuten +10,5 %.

Im Fünf-Jahresvergleich haben die in Salzburg gehandelten Wohnungen um +28,8 % an Wert gewonnen, im Zehn-Jahresvergleich sogar um +92,3 %.

 

Pinzgau als Lokomotive

Die Stadt Salzburg verzeichnet 689 Verbücherungen, um +10 mehr als 2018, somit der viertstärkste Wert seit Beginn des RE/MAX ImmoSpiegels. Der Erwerb einer Eigentumswohnung in der Mozartstadt kostete die Käufer 273.244 Euro. Zum Vergleich: Der achtteuerste und der neuntteuerste Bezirk in Wien, Josefstadt und Leopoldstadt, kommen auf 279.128 Euro und 272.026 Euro.

Für die Landeshauptstadt bedeutet das einen Preissprung von beinahe +28.000 Euro oder +11,3 %. „Im Vergleich zu vor fünf Jahren schauen die +34,3 % ja relativ harmlos aus, aber im Zehn-Jahresvergleich mit 2009 ergibt das eine massive Steigerung von plus 131,8 %“, ist sich Andreas Rastl von RE/MAX Servus in Salzburg der Situation voll bewusst.

Die billigsten 25 % der städtischen Wohnungen wurden unter 167.921 Euro gehandelt (+15,8 %), auch ein klares Zeichen von hoher Nachfrage und geringem Angebot. Im gehobenen Segment, dem obersten Quartil, lautet der Mindestpreis 360.000 Euro mit einem vergleichsweise moderaten Preisanstieg von nur +5,1 %.

 

Im Flachgau sind die Preise bereits 2017 explodiert, seither geht es wieder ruhiger, aber auf höherem Niveau weiter. 417 Wohnungen sind -22 weniger als zum Halbjahr 2018 und die geringste Anzahl der letzten fünf Vergleichsperioden. 249.798 Euro pro Eigentumswohnung sind nur um +1,8 % mehr als zuletzt.

 

Mengenmäßig noch vor Salzburg-Umgebung findet sich Zell am See, diesmal mit 483 Wohnungsverbücherungen, sagenhafte +107 mehr als zuletzt und natürlich ein neuer lokaler Rekord. Die Pinzgauer Preise sind beinahe exakt am Landesschnitt, ebenso die Preissteigerung: 247.895 Euro und +10,2 %.

 

Pongau erstmals nach sieben Jahren über 200.000

Dem Bezirk St. Johann fehlen, so die RE/MAX-Experten, bei 269 Verkäufen auf den Vergleichszeitraum -40 Wohnungseigentumsübertragungen (-12,9 %). Das tut der Preisentwicklung im Pongau keinen Abbruch: +19,8 % führen erstmals im Durchschnitt zu Wohnungspreisen jenseits der 200.000 Euro. Genaugenommen sind es 210.725 Euro. Jedoch: bereits 2011 waren die typischen Preise einmalig aufgrund eines Neubaubooms noch höher.

 

Der Tennengau legt um +15 Wohnungen zu: 138 im Halbjahr 2019 und auch die Wertsteigerung ist beachtlich: 234.353 Euro, um +7,3 % mehr als im Vorjahr.

 

Schlussendlich noch die Werte im Lungau: 35 Wohnungsverkäufe im Halbjahr, -26 weniger als 2018 und ein typischer Preis von 181.515 Euro (+21,0 %).

 

Weitere Informationen zum Salzburger Markt für Eigentumswohnungen finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#salzburg.

 

VORARLBERG

Vorarlberger Wohnungsmarkt: Mehr Wert, aber weniger Verkäufe als 2018

„Mit 1.472 verbücherten Wohnungen wurden im Ländle im ersten Halbjahr 2019 um -97 Einheiten (-6,2 %) weniger gehandelt als im Rekordjahr 2018, trotzdem das drittstärkste Ergebnis der Historie“, meldet der RE/MAX ImmoSpiegel.

Der Gesamthandelswert von 457 Mio. Euro und die Steigerung zum Vorjahr von +6,3 % lassen schon erahnen, was sich bei den Preisen für die einzelnen Wohnungen abgespielt hat: +9,9 % oder +26.364 Euro Wertsteigerung für die Verkäufer ließen den typischen Preis auf 291.624 Euro steigen. Das sind +40,8 % mehr als der aktuelle Österreich-Durchschnitt, +47,4 % mehr als vor fünf Jahren und 81,5 % mehr als vor zehn Jahren und aktuell +41.000 Euro pro Wohnung mehr als in Tirol.

 

Die billigsten Vorarlberger Wohnungen um 60 % teurer als im Österreich-Durchschnitt

Verschärft wird die Situation durch die Tatsache, dass das unterste Quartil, also das billigste Viertel aller verkauften Wohnungen, um +59,3 % teurer ist als der Gesamtösterreich-Durchschnitt für diese Preisklasse und die Steigerung in den letzten fünf Jahren bei +57,7 % liegt.

In fünf Bundesländern liegt der Durchschnittspreis für eine typische Eigentumswohnung unter den 205.000 Euro, zu denen man in Vorarlberg nur maximal ein Viertel der Wohnungen bekommen kann, so die RE/MAX-Experten.

 

Die Wohnungshandelstätigkeit der Vorarlberger hat nachgelassen, dafür sind Bludenz (217; -14,9 %), Dornbirn (334; -4,6 %) und Feldkirch (431; -15,2 %) verantwortlich, denn Bregenz hält mit 490 Wohnungen (+7,5 %) dagegen und erreicht wieder den Rekordwert von 2015.

 

Bei der Preisentwicklung pro Wohnung herrschte im ersten Halbjahr mehr Einigkeit:

Plus 7,1 % in Feldkirch (278.564 Euro), plus 8,5 % in Dornbirn (296.144 Euro), plus 11,5 % in Bregenz (302.668 Euro) und plus 15,4 % in Bludenz (295.783 Euro).

 

Weitere Informationen zum Eigentumswohnungsmarkt in Vorarlberg finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#vorarlberg.

 

KÄRNTEN

Kärntner Wohnungsmarkt: beinahe gleichbleibende Verkaufszahlen, steigende Preise

Der Kärntner Wohnungsmarkt kommt im ersten Halbjahr 2019 auf das Niveau von 2017. 2018 erreicht er allerdings nicht. 1.405 Wohnungskäufe sind um -5,8 % weniger als zuletzt.

 

Dabei sind die Mengen in allen Bezirken nach oben gegangen. Ausnahmen waren nur Klagenfurt-Land und Klagenfurt-Stadt, die allerdings haben das Kärntner Ergebnis maßgeblich nach unten verschoben.

 

Die Preise der Kärntner Wohnungen sind vom ersten Halbjahr 2018 zu 2019 um +6,8 % nach oben gegangen. 164.193 Euro sind der zweithöchste Wert nach 2017.

 

Klagenfurt dämpft Preisentwicklung

Die Landeshauptstadt mit 518 Verbücherungen (-13,1 % zum Rekordjahr 2018) zeigt moderate Preise. 150.946 Euro sind der vierthöchste Wert in den zehn Jahren des RE/MAX ImmoSpiegels, -2,9 % unter 2018 und -9,6 % unter 2017.

 

Klagenfurt-Land kann an die Höhenflüge von 2017 und 2018 nicht anschließen und fällt um -67 % zum Vorjahr auf 93 Einheiten zurück. Das ist ziemlich genau der Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Preise steigen allerdings sehr stark, +79,3 % im Vergleich zum Vorjahr auf 271.819 Euro, dies begründet sich in einem Neubauanteil von gut 50 %. Lediglich 2017 waren die Preise noch höher, nämlich bei 302.684 Euro. Auch der Quadratmeterpreis für die teuersten 25 % ist ein sicheres Indiz für die starke Neubautätigkeit. Er beträgt in Klagenfurt-Land 4.279 Euro/m² oder mehr.

 

Erstbezüge befeuern Villach, dämpfen Spittal

Villach Stadt und Land feiern zusammen einen neuen Verkaufsrekord. 432 Wohnungen sind um +26,7 % mehr als im Jahr zuvor, die typischen Preise landen bei 196.273 Euro, um +23,4 % über dem 2018er-Niveau. Dahinter steckt rege Bautätigkeit. Mit 52,5 % Erstbezugsanteil ist das den RE/MAX-Experten zufolge der höchste Wert im Bundesland.

 

Spittal/Drau ist der dritte Bezirk, der noch die 100-Verkäufe-Grenze überspringt. 138 Wohnungen sind exakt dieselbe Anzahl wie im Vorjahr. 142.561 Euro für die Gegend vom Millstätter See sind -15,2 % unter dem Vorjahr und auch -22.000 Euro unter dem Zehn-Jahresdurchschnitt. Die Quadratmeterpreise sind um -7,4 % nach unten gegangen.

Dies ist auf eine spürbar geringere Neubautätigkeit zurückzuführen. 2017 lag der Neubauanteil im Spittaler Bezirk noch bei 41 %, heuer nur bei 19 %.

 

Die 55 verkauften Wohnungen im Bezirk Feldkirchen sind um +17 mehr als 2018. Sie kosteten im Durchschnitt 131.174 Euro (+17,5 %). St. Veit meldet 50, um +15 mehr als zuletzt. Der Preis lag dort bei 104.128 Euro (+9,9 %), in Wolfsberg (46 Stück) bei 103.173 Euro, weit unter dem Rekord des Vorjahres (-34,7 %). Für die 43 Eigentumswohnungen in Hermagor (+32) wurde ein typischer Preis von 154.664 Euro berechnet und für die 30 Wohnungen in Völkermarkt (+22) einer von 119.204 Euro.

 

Über alle Kärntner Bezirke hinweg haben sich die Wohnungsverkäufe binnen fünf Jahren um +49,5 % erhöht und im Zehn-Jahresvergleich beinahe verdoppelt (+98,7 %), die Preise sind zeitgleich um +9,7 % bzw. um +31,8 % gestiegen.

 

Weitere Informationen zum Kärntner Markt für Eigentumswohnungen finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#kaernten.

 

BURGENLAND

Im Vergleich zum Vorjahr mehr Verkäufe, steigende Preise

Knapp unter dem Wiener Bezirk Penzing reiht sich der Burgenländische Wohnungsmarkt mengenmäßig ein, haben die RE/MAX-Experten errechnet. 360 Verkäufe sind beinahe ein neuer Rekord, um +13,9 % mehr als im Vorjahr, nur fünf Stück unter 2017. Die Preise sind wie eh und je günstig und sie werden es auch bleiben, die Steigerungsrate von +4,0 % ist die geringste unter den Bundesländern. Dennoch, 112.095 Euro war eine typische burgenländische Eigentumswohnung noch nie wert.

 

Eisenstadt und Neusiedl dominieren

Mehr als zwei Drittel des burgenländischen Marktes spielen sich in Eisenstadt (Stadt, Umgebung, Rust) oder Neusiedl ab. Laut RE/MAX-ImmoSpiegel verzeichnen 144 Verkäufe Eisenstadt (+10) und 98 Neusiedl (+14). Die Wohnungspreise liegen bei 126.052 Euro in Eisenstadt (+12,2%) und 115.307 (-0,1 %) im Bezirk Neusiedl. Der Bezirk Mattersburg folgt mit 105.610 Euro (-1,9 %, Stk.), Oberpullendorf mit 95.436 Euro (-4,8 %, Stk.) und Güssing mit 84.971 Euro (-10,9 %). Jennersdorf mit 83.491 Euro (+7,2 %) und Oberwart mit 74.766 Euro (-13,6 %) bilden den Abschluss.

 

Trotz der geringen Ausgangsbasis entwickelt sich der pannonische Wohnungsmarkt stetig:

In den letzten fünf Jahren sind die Verbücherungsmengen um +150 % und seit 2009 um +250 % gestiegen.

 

Weitere Informationen zum burgenländischen Markt für Eigentumswohnungen finden Sie unter remax.at/presse/immospiegel/wohnungspreise#burgenland.

 

ERSTBEZUGSWOHNUNGEN und GEBRAUCHTE WOHNUNGEN

Im ersten Halbjahr 2019 waren den Daten von IMMOunited zufolge 37,0 % der verbücherten Wohnungen ausgewiesene Bauträger-Objekte, also Neubauten oder Generalsanierungen, wesentlich mehr als im Jahr 2018 (20,7 %) oder auch im Jahr 2017 (31,7 %).

Die Anteile an verbücherten Erstbezugswohnungen in den verschiedenen Bundesländern schwankt zwischen 16,4 % im Burgenland und 43,4 % in Vorarlberg.

 

Erstbezugs-Wohnungen waren 2019 den RE/MAX-Experten zufolge typischerweise 253.093 Euro nahezu gleich viel Wert wie 2018 (253.215 Euro) und somit um +41 % mehr als eine gebrauchte Eigentumswohnung. 2018 lag die Preisdifferenz bei +44 % und 2017 sogar bei +51 %. Dieser Erstbezugs-Aufschlag beträgt je nach Bundesland zwischen +25 % in Wien und +70 % in Kärnten. In Tirol liegen die Erstbezugs-Mehrkosten bei +34 %, in Oberösterreich bei +41 %, in Vorarlberg bei +46 %, in Niederösterreich bei +54 % und in Salzburg bei +56 %.

 

Die teuersten Neubau-Wohnungen im Bundesgebiet finden sich erwartungsgemäß in Vorarlberg mit 356.190 Euro (+11,6 %) und im Bundesland Salzburg mit 318.465 Euro (+4,2 %). Es folgen Tirol mit 293.238 Euro (+4,3 %), Wien mit 270.798 Euro (-3,1 %), Oberösterreich mit 225.867 Euro (+2,5 %), Niederösterreich mit 224.391 Euro (-4,2 %), Kärnten mit 214.384 Euro (+4,1 %) und mit 182.298 Euro (-2,2 %) die Steiermark.

 

WOHNUNGSPREIS-PROGNOSE AUS DEM INTERNET

Die Immobilienangebote im Internet, genaugenommen die Veränderung der Anzahl, ist ein aussagekräftiger Hinweis für die allernächste Zukunft. RE/MAX Austria analysiert im RE/MAX Web-Radar das Angebot aller wesentlichen Plattformen im Internet und nicht nur das Angebot einer einzigen. Die Imabis GmbH, ein Unternehmen der Roland Schmid Group, liefert die Grunddaten dazu: Die im Internet angebotenen Immobilien von Maklern, Bauträgern oder Genossenschaften werden ebenso abgebildet wie jene von Privatanbietern.

„Mit dem RE/MAX Web-Radar haben wir ein zuverlässiges Instrument zum Vergleich der aktuellen Angebotssituation mit der Vergangenheit. Das gibt uns wiederum gute Prognose-Möglichkeiten für die Zukunft“, erklärt Nenning.

 

Aus den Internetdaten vom Monat September ergibt sich für Österreich aktuell folgendes Bild: Das Angebot an Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahr geht leicht zurück, nämlich um -3,7 %. 

 

„Das Angebot an Eigentumswohnungen ist auch heuer wieder im Jahresvergleich leicht rückläufig. Die weiterhin in weiten Teilen des Landes ungebrochen große Nachfrage und das geringere Angebot haben dazu geführt, dass die Preise, nach einer Konsolidierungsphase im letzten Jahr, heuer wieder spürbar gestiegen sind“, sagt Reikersdorfer.

 

SICHER ZAHLEN AUS DEM GRUNDBUCH

Die Grundlagen für die verlässlichsten verfügbaren Immobilien-Marktdaten in Österreich liefert das Grundbuch mit seinen öffentlich zugänglichen Kaufverträgen, die von der IMMOunited GmbH, den Experten für Immobiliendaten, in der Kaufvertrags-Sammlung vollständig erfasst und von RE/MAX Austria ausgewertet und analysiert werden. Nur diese Kombination erfüllt die drei wesentlichen Kriterien für sichere, valide Daten:

  • Lückenlose Erfassung aller Verkäufe und nicht nur eines verzerrten Teils
  • Tatsächliche Verkäufe statt angebotener Immobilien
  • Tatsächliche Verkaufspreise statt Angebotspreisen

„Perfekte Transaktionsdatensätze generiert IMMOunited nicht nur mit der Erfassung der Immobilienkaufverträge aus dem Grundbuch, sondern auch durch Ergänzungen wie historisch erfassten Nutzwertgutachten, Zusatzinfos aus vorangegangenen Immobilieninseraten, Flächen- und Gebäudeinformationen aus dem österreichischen Grundstücksverzeichnis und Flächenwidmungen aus Flächenwidmungsplänen. Alles zusammen ergibt letztendlich wertvolle Informationen für unsere Makler-Partnerunternehmen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.

 

Bild: Abdruck honorarfrei, © RE/MAX Austria, Doris Schwarz-König

 

„Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen für die Eigennutzung, aber auch als Anlageform und zur Pensionsvorsorge ist weiterhin sehr gut, die Verkaufszahlen sind in den letzten Jahren stark gestiegen und haben sich jetzt auf einem sehr hohen Niveau eingependelt. Aus heutiger Sicht wird sich daran in naher Zukunft auch wenig ändern. Das anhaltend historisch niedrige Zinsniveau trägt natürlich auch seinen Teil zum Aufschwung in den letzten Jahren bei“, sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.

 

Pressekontakt

Reichl und Partner

Public Relations

Dr. Wolfgang Wendy

Tel: +43 664 828 40 76

E-Mail: wolfgang.wendy@reichlundpartner.com

 

Weitere Links Zahlen, Tabellen, Grafiken finden Sie auch unter https://www.remax.at/de/presse/immospiegel.
Honorarfreie Pressefotos finden Sie auch unter https://www.remax.at/de/presse/downloads-und-bilder.

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