RE/MAX-Wohnungs-Not-Fonds unterstützt alleinerziehende Mutter mit schwerkrankem Sohn

Beitrag vom 15.12.2016

David ist fünf Jahre und leidet unter einem bösartigen Gehirntumor. Seine Mutter kümmert sich rund um die Uhr um ihn. Ihrer Arbeit als diplomierte Krankenschwester kann sie dadurch nicht mehr nachgehen. Frau V. erhält keine Unterstützung von Davids Vater, die kleine Familie lebt zurzeit fast ausschließlich von ihrem Pflegekarenzgeld. Das ist zu wenig, um die Fixkosten zu begleichen. Die verzweifelte Frau wandte sich an die Spontanhilfe des Roten Kreuzes, die wiederum auf die Unterstützung aus dem RE/MAX-Wohnungs–Notfonds zurückgreifen kann. Dieser sprang ein und unterstützte Frau V. bei der Begleichung ihrer Fixkosten für die Wohnung, damit sie sich ohne zusätzliche Existenzsorgen ganz auf Davids Pflege konzentrieren kann.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, das zeigt wie schwierig die Situation von vielen alleinerziehenden Müttern in Österreich ist. Unter den etwa 300.000 Menschen, die in Österreich mit 600 Euro pro Monat auskommen müssen, stellen Alleinerziehende einen großen Anteil. Dieser Gruppe von Bedürftigen hat sich der RE/MAX Wohnungs-Notfonds gewidmet. Seit Ende Jänner 2016 unterstützt das Immobilienmakler-Unternehmen sie mit der Übernahme von fälligen Kosten aus dem Bereich Wohnen. Der Fonds zahlt kein Bargeld aus, sondern übernimmt anstehende Kosten oder dringende Anschaffungen – nicht als Dauereinrichtung, sondern als Starthilfe für den Neuanfang. Dem Roten Kreuz steht damit ein starker Partner zur Seite.

„Wir haben den RE/MAX-Wohnungs-Notfonds gemeinsam mit dem Österreichischen Roten Kreuz gegründet mit der Absicht, Wärme, Zuversicht, Hoffnung und Mut in die Wohnungen von alleinerziehenden Müttern zu bringen“, sagt Bernhard Reikersdorfer von RE/MAX Austria. „Es gibt ganz schlimme Schicksale und besonders häufig trifft es Alleinerzieherinnen, die mit wenig Budget und kaum Unterstützung ihren Alltag meistern müssen. Wir haben großen Respekt vor diesen Frauen und möchten mit Mietzuschüssen, Energiekostenübernahmen oder der Anschaffung eines dringend benötigten Haushaltsgerätes unsere Solidarität zum Ausdruck bringen. Das tun wir nicht nur zu Weihnachten sondern das ganze Jahr über.“

Im Jahr 2016 hat der Fonds über 50 Alleinerzieherinnen mit rund 80 Kindern erreicht und aus der gröbsten Not befreit. Das Erfolgsmodell der Kooperation zwischen RE/MAX Austria und dem ÖRK soll auch über die Grenzen hinweg weitergetragen werden. „Wir suchen Nachahmer und möchten dieses „best practice Modell“ auf andere europäische Länder ausweiten“, resümiert Bernhard Reikersdorfer.

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