RE/MAX ImmoSpiegel 2019 - Positiver Trend am heimischen Immobilienmarkt setzt sich fort

Beitrag vom 10.03.2020 | Autor: Anton E. Nenning
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Neue Rekordzahlen bei der Anzahl der Verkäufe und beim Wert der verkauften Immobilien

Österreich:

  • Beinahe 139.000 Immobilien-Verbücherungen
  • 34,3 Mrd. Euro Verkaufswert

Bundesländer:

  • Wien sprengt erstmals 10 Mrd. Euro Grenze beim Immobilien-Verkaufswert
    Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg schaffen die jeweils nächste volle Milliarde
  • Niederösterreich vergrößert mit 28.300 Verkäufen Mengenabstand zu Wien

Stärkste Landeshauptstädte:

  • Graz (6.400 Stk., 1,98 Mrd. Euro)
  • Salzburg (2.500 Stk., 950 Mio. Euro)
  • Linz (2.100 Stk., 585 Mio. Euro)

Stärkste Landbezirke:

  • nach Anzahl der Verbücherungen:
    Graz-Umgebung (3.517 Stk.), Innsbruck-Land (2.819 Stk.)
    Salzburg-Umgebung (2.625 Stk.), Villach (Stadt+Land: 2.612), Baden (2.578 Stk.), Mödling (2.461 Stk.)
  • nach Verkaufswert:
    Kitzbühel (930 Mio. Euro), Salzburg-Umgebung (768 Mio. Euro), Mödling (746 Mio. Euro), Innsbruck-Land (735 Mio. Euro), Graz-Umgebung (694 Mio. Euro)

Wien Top fünf Bezirke

  • nach Verkaufswert:
    Donaustadt (1,12 Mrd. Euro), Favoriten (887 Mio. Euro), 
    Landstraße (718 Mio. Euro), Döbling (592 Mio. Euro), Leopoldstadt (551 Mio. Euro)
  • nach Anzahl der Verbücherungen: Donaustadt (3.261 Stk.), Favoriten (2.778 Stk.), Ottakring (1.443 Stk.), Floridsdorf (1.288 Stk.), Liesing (1.282 Stk.)

Top-Immobilien-Deals

  • Industrieobjekt in Jenbach, Tirol um 108 Mio. Euro netto und ein Forstbetrieb im Bezirk Scheibbs, NÖ um 105 Mio. Euro netto
  • Teuerste Objekte in Wien: ein Hotel in Penzing um 66 Mio. Euro netto, ein Palais – genutzt als Zinshaus – in Wien 1 um 59 Mio. Euro, auf Rang drei ein Bürogebäude um 55 Mio. Euro in Wien-Brigittenau.
  • Weitere Bundesländer Top-Deals:
    Graz: Gebäude-Komplex in der Innenstadt um 35 Mio. Euro und eine Liegenschaft im Bereich Hauptplatz um 31 Mio. Euro
    Innsbruck: ein Baumarkt und ein Einkaufszentrum um 30 Mio. Euro
    OÖ: ein Logistikzentrum im Bezirk Wels-Land, um 29 Mio. Euro
    Salzburg: eine Seeliegenschaft am Attersee um 28 Mio. Euro

Zahlen, Daten und Fakten für Gesamtösterreich, jedes Bundesland und jeden einzelnen Bezirk.

 

Amstetten, 10. März 2020 – Um +2,0 Prozentpunkte über dem langjährigen Schnitt, nämlich um +7,4 %, ist – nach einem sehr starken vierten Quartal – die Anzahl der 2019 im amtlichen Grundbuch registrierten Immobilienkäufe im Vergleich zu 2018 angestiegen. Das meldet der größte heimische Immobilienvermittler im RE/MAX-ImmoSpiegel 2019.

 

Beinahe 10.000 Verbücherungen mehr als 2019

2019 wurden in Österreich 9.546 Liegenschaften mehr als im bisherigen Rekordjahr verbüchert, in Summe also 138.690 Objekte. Im Fünfjahresvergleich bedeutet das eine Steigerung um +44,2 % und im Zehnjahresvergleich sogar um +66,5 %.

 

Vor allem Mengensteigerung

Um vergleichsweise magere +2,5 Mrd. Euro stieg 2019 der Gesamtwert der in Österreich gehandelten Immobilien. Im Vergleich zum Vorjahres-Rekordjahr sind das um +7,9 % mehr. Vergleichsweise mager, weil der Zuwachs von 2017 auf 2018 satte + 13,2 % ausmachte. Der aktuelle Gesamtumsatz liegt bei 34,35 Mrd. Euro. Die Steigerungsrate findet sich also ziemlich exakt auf dem Niveau der Mengensteigerung und basiert nicht auf Preiserhöhungen im großen Stil.

„Wie erwartet bewegte sich der Immobilienmarkt auch 2019 auf sehr hohem Niveau, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die fehlenden alternativen Geldanlagemöglichkeiten waren hauptverantwortlich für die Rekordzahlen. Aus heutiger Sicht wird sich an der aktuellen Marktsituation auch im Jahr 2020 nichts Wesentliches ändern. Es ist also davon auszugehen, dass auch das heurige Jahr wieder ein gutes Immobilienjahr wird. Das Angebot ist zwar in einigen Regionen knapp, aber immer noch gut und die Nachfrage nach Immobilien ist sowohl von Eigennutzern als auch Anlegern weiterhin ungebrochen. Es ist allerdings zu erwarten, dass die Preiskurve weiter abflacht“, erklärt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Geschäftsführer von RE/MAX Austria.

 

Datenquelle Grundbuch

Die Daten sind wieder aus den öffentlich zugänglichen Kaufverträgen im amtlichen Grundbuch und daher die verlässlichsten am Markt. IMMOunited – die Experten für Immobiliendaten – haben sie lückenlos erfasst und als Kaufvertrags-Sammlung publiziert. RE/MAX Austria Research analysiert sie für ganz Österreich und veröffentlicht sie exklusiv im RE/MAX-ImmoSpiegel.

„Perfekte Transaktionsdatensätze generiert IMMOunited vor allem durch die Erfassung von Immobilienkaufverträgen aus dem Grundbuch, sowie durch Ergänzungen wie historisch erfassten Nutzwertgutachten, Zusatzinfos aus vorangegangenen Immobilieninseraten, Flächen- und Gebäudeinformationen aus dem österreichischen Grundstücksverzeichnis und Flächenwidmungen aus Flächenwidmungsplänen. All diese Daten ergeben wertvolle Informationen für unsere Makler-Partnerunternehmen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.

 

BUNDESLÄNDER IM VERGLEICH

Dass Wien mit Abstand den größten Anteil am nationalen Immobilienumsatz für sich verbuchen kann, ist wenig überraschend. Historisch wertvoll ist die Tatsache, dass erstmals die zehn Milliarden-Schallmauer durchbrochen wurde. Bemerkenswert aber ebenso, dass der Wiener Anteil am Österreich-Kuchen erstmals seit 2012 wieder unter die 30 %-Marke (29,9 %) gerutscht ist.

Trotzdem ist die Nummer zwei am nationalen Markt, Niederösterreich mit 14,6 % nicht einmal halb so schwer wie Wien.

 

Die Milliardengrenzen fallen

2019 ist das Jahr, in dem mehrere Bundesländer Milliardengrenzen durchbrechen: Niederösterreich, im Bundesländerranking die Nummer zwei beim Gesamtverkaufswert, überspringt erstmals die Fünf-Milliarden-Grenze (+9,1 %).

Die Steiermark knackt, ebenso wie Oberösterreich, erstmals die vier Milliarden Euro Grenze. Dem Bundesland Tirol fehlen noch 102 Mio. Euro auf die vier Milliarden Euro-Grenze. Trotzdem bedeuten 3,9 Mrd. Euro einen Wertzuwachs von +12,5 %, die höchste Zuwachsrate unter allen Bundesländern.

Salzburg kommt nach einem Plus von +9,9 % auf 2,82 Mrd. Euro und Vorarlberg spielt erstmals in derselben Liga: 2,07 Mrd. Euro bedeuten einen Zuwachs von +5,6 %. Burgenland legt um +8,1 % zu und verzeichnet im Grundbuch Immobilientransaktionen im Wert von 620 Mio. Euro.

 

Die Menge machts

Wie schon erwähnt sind die Wertzuwächse nicht nur der Wertsteigerung geschuldet, sondern den RE/MAX-Experten zufolge vor allem der größeren Transaktionsaktivität quer über alle Bundesländer.

Bei der Anzahl der Immobilienverkäufe führt traditionell das flächenmäßig größte Bundesland: Niederösterreich verzeichnete 28.304 Verbücherungen und das höchste nominelle Plus mit 2.300 Einheiten (+8,8 %), Wien dagegen nur +587 Einheiten mehr als 2018 und somit 22.912 Einheiten (+2,6 %). Die Steiermark erreichte mit 21.248 Immobilien ein Plus von 734 Verkäufen (+3,6 %). Oberösterreich überspringt 2019 mit 20.152 Objekten erstmals die 20K-Mauer (+949, +4,9 %) und landet auf Platz vier im Ranking. 

Tirol schafft 12.879 Immobilientransaktionen und feiert die höchste prozentuelle Steigerungsrate im Bundesgebiet (+13,1 %), +1.488 mehr Verkäufe als zuletzt.

Kärnten schrammt nur knapp am ersten fünfstelligen Ergebnis vorbei. 9.844 Verkäufe sind um +916 oder +10,3 % mehr als noch 2018.

Salzburg ist Kärnten mit 9.497 Verbücherungen knapp auf den Fersen. 1.138 zusätzliche Verkäufe bedeuten nominell die dritthöchste Steigerungsrate im Bundesgebiet (+13,6 %).

Das Burgenland verzeichnet 7.139 Verkäufe, um 961 mehr als zuletzt und erreicht prozentuell mit +15,6 % das höchste Wachstum. Vorarlberg legt um +7,6 % zu und meldet 6.715 Verkäufe, um +473 mehr als 2018.

Im Zehnjahresvergleich bedeutet das für Kärnten, Steiermark und Tirol eine um +75 % gesteigerte Transaktionsmenge, für Wien und Salzburg ein Plus von rund 70 %, Burgenland +68 %, Oberösterreich +66 %, Niederösterreich +56 % und Vorarlberg +49 %.

Weitere Informationen zu 2019 sowie die Vergleichszahlen zu 2018 finden Sie unter https://www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#oesterreich.

 

BUNDESLÄNDER IM DETAIL

WIEN

Erstmals über 10 Mrd. Euro Verkaufswert

Um -1,3 Prozentpunkte, nämlich auf 29,9 %, ist 2019 der Anteil des Wiener Immobilienmarktes am gesamtösterreichischen gesunken.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass, den RE/MAX-Experten zufolge, die gehandelten Immobilien in Wien mehr als doppelt so viel wert waren wie bei der Nummer zwei, nämlich Niederösterreich.

Der Wert der verkauften Immobilien stieg im Vergleich zu 2018 um 334 Mio. Euro (+3,4 %). Dadurch wurde erstmals die 10 Mrd. Euro-Grenze beim Verkaufswert übersprungen.

Historisch betrachtet hat der Wiener Markt in den letzten Jahren enorm an vermittelten Objekten zugelegt: +51 % in den letzten fünf bzw. +70 % in den letzten zehn Jahren.

 „Der Wert der verkauften Immobilien legte im Vergleich zu 2018 zwar nur um +3,4 % zu, trotzdem wurde 2019 erstmals die 10 Mrd. Euro-Grenze beim Verkaufswert von Wiener Immobilien durchbrochen“, erläutert RE/MAX Chef Reikersdorfer. „Besonders bemerkenswert war die stark steigende Anzahl an Verkäufen in Favoriten und Donaustadt. Mitverantwortlich dafür ist die rege Neubautätigkeit in diesen Bezirken.”

 

Leicht steigende Verbücherungszahlen

Ein Mengenplus von +2,6 % gegenüber 2018 lässt die Entwicklung am Wiener Immobilienmarkt positiv erscheinen. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern ist das allerdings der mit Abstand geringste Zuwachs. Er liegt bei gut einem Drittel des Bundesdurchschnitts. Auch die 587 Verbücherungen, die 2019 mehr registriert wurden als 2018, sind nominell nur Rang acht unter den neun Bundesländern. Bedingt durch den hohen Mietanteil in Wien ist auch die Anzahl der Kauftransaktionen, umgelegt auf die Einwohner, geringer als anderswo. „Während in den Bundesländern Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg ziemlich genau jeder 59. Bewohner eine Immobilie im Jahr 2019 gekauft hat“, erklärt Mag. Anton Nenning, RE/MAX Austria, „so war es in Wien nur jeder 83.“

 

Um die Hälfte mehr Verkäufe in Donaustadt und Favoriten

Donaustadt und Favoriten zogen 2019 den anderen Bezirken davon. Zusammen kamen sie auf mehr als ein Viertel aller Immobilienkäufe in Wien. Allein in der Donaustadt wurden mehr Verkäufe registriert als in den Bezirken 1, 4, 5, 6, 7 und 9 zusammen. Auslöser für diese Kräfteverschiebungen sind Steigerungsraten von +44,4 % im 22. und sogar um +53,8 % im 10. Bezirk.

Auch Wien 1 legte um +45,0 % zu, allerdings mit insgesamt 293 Verbücherungen in einer anderen Größenklasse. Wieden steigerte die Transaktionszahlen um +32,4 % und erreichte 421 Verbücherungen. Auch Ottakring – mit 1.443 Verkäufen der drittstärkte Bezirk – erhöhte laut RE/MAX ImmoSpiegel seine Verkaufsaktivitäten um +20,8 %. Hietzing verzeichnet 777 Verkäufe – ein Plus von 18,1 %. Währing mit 759 Einheiten steigerte sich um +8,9 %. Mariahilf brachte es auf ein Plus von 3,8 % auf 413 Immobilien und Döbling erreichte mit einem Zuwachs von +0,8 % und 843 Einheiten den kleinsten Zuwachs gegenüber 2018.

Unter den Vorjahresergebnissen blieben die Bezirke Liesing (1.282; -0,5 %), Penzing (1.203; -2,4 %), Rudolfsheim-Fünfhaus (941; -4,2 %), Margareten (534; -6,3 %), Neubau (504; -7,7 %), Alsergrund (578; -8,4 %). Zweistellige Einbußen verzeichnen Simmering (821; -16,1 %), Meidling (864; -16,8 %), Hernals (709; -17,5 %) und Floridsdorf (1.288; -17,8 %). Um mehr als 20 % im Minus fanden sich die Bezirke Leopoldstadt (1.063; -21,5 %), Landstraße (1.261, -25,7 %), Josefstadt (199; -27,4 %) und Brigittenau (677; -27,9 %).

Somit berichten die RE/MAX-Experten für neun Wiener Bezirke eine positive und für 14 Bezirke eine negative Entwicklung.

Die dicksten Immobilienfische in Wien 2019 waren laut Grundbuch ein Hotel in Penzing um 66,1 Mio. Euro netto, ein Zinshaus-Palais am Parkring um 59,4 Mio. Euro, ein Bürogebäude in der Brigittenau um 55,1 Mio., gefolgt von einem weiteren Hotel an der Rechten Wienzeile um 45,5 Mio. Euro und einem 14.600 m² Grundstück im zwölften Bezirk um 45,2 Mio. Euro.

Mehr Zahlen und alle Grafiken unter https://www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#wien.

 

NIEDERÖSTERREICH

Bezirk Baden mit deutlichen Steigerungen

Um +13,5 % mehr Liegenschaftsverbücherungen als 2018, um +46,5 % mehr als vor fünf und um +67,5 % mehr als vor zehn Jahren. Das ist die Entwicklungskurve von Baden, dem nieder-österreichischen Bezirk mit den meisten Neuverbücherungen. 2.578 Einheiten waren 2019 die stolze Summe.

Der Bezirk Mödling kommt mit +22,4 % gegenüber 2018 und 2.461 Verkäufen knapp an Baden heran. Rang drei geht an den Bezirk Tulln mit 2.186 Liegenschaften (+12,0 %). Aber auch die Bezirke Gänserndorf – trotz einem Minus von 7,5 % bei 2.072 Verkäufen – und Bruck/Leitha mit 1.854 (+7,1 %) zählen ebenso wie St. Pölten Land mit 1.755 (+2,7 %) zu den Bezirken mit den meisten Immobilienverkäufen.

Die darauffolgenden vier Bezirke liegen ganz knapp beisammen: Korneuburg mit 1.699 Verkäufen (+8,4 %) vor Wr. Neustadt (Stadt und Land) mit 1.662 (-1,1 %) und Krems (Stadt und Land) mit 1.648 (+16,0 %) sowie Mistelbach mit 1.643 Verbücherungen (+7,4 %).

Neunkirchen hat mit +25,4 % enorm zugelegt und schließt mit 1.464 Kaufverträgen, Amstetten inkl. Waidhofen/Ybbs zählt 1.307 Einheiten (+12,4 %). Der Bezirk Hollabrunn ist 2019 mit +27,5 % der blau-gelbe Wachstumskaiser (1.196 Transaktionen). Der Bezirk Melk kommt erstmals über die 1.000er-Marke, nämlich auf 1.014 (+5,5 %). Mit Respektabstand folgt die Landeshauptstadt St. Pölten mit 673 Kontrakten und dem drittbesten Ergebnis ihrer Geschichte aufgrund einer Einbuße von -9,9 %. Dahinter dann noch die Bezirke Zwettl mit 667 (+15,6 %), Gmünd 628 (+5,0 %), Waidhofen/Thaya mit 541 (+6,7 %) und Horn 531 (-3,5 %) – sowie im Süden des Mostviertels die Bezirke Scheibbs mit 426 (+8,4 %) und Lilienfeld mit 299 Kaufeintragungen (+2,7 %).

 

Mödlinger Immobilienverkäufe: beinahe 750 Mio. Euro

746 Mio. Euro waren den Mödlinger Immobilienkäufern 2019 ihre neu erworbenen Liegenschaften wert. Das entspricht einer Steigerung von +4,5 %. Der Bezirk Baden hat um +10,4 % zugelegt und kommt auf 593 Mio. Euro. Die Nachbarbezirke Wiens tummeln sich auf den vorderen Rängen: Tulln kommt als zweitstärkster Wien-Nachbar mit 473 Mio. Euro (+7,0 %) auf Rang drei in Niederösterreich, Korneuburg auf 414 Mio. Euro (+14,6 %), Bruck/Leitha auf 382 Mio. Euro (+4,6 %), Gänserndorf auf 324 Mio. (-1,8 %) und St. Pölten Land auf 318 Mio. Euro (+5,3 %). „Zu glauben, dass das Wachstum Niederösterreichs ausschließlich oder vor allem rund um Wien passiert, ist grundfalsch. Fünf der sechs Wien-Nachbarn zeigen Wachstumsquoten unter dem Landesschnitt, nur ein Wiener Randbezirk, nämlich Korneuburg, liegt über dem NÖ-Durchschnitt von +9,1 %, Gänserndorf sogar unter dem Vorjahr“, bemerkt Nenning. „Und das ändert sich auch nicht, wenn man den Großdeal im Bezirk Scheibbs, der das Bundeslandergebnis um +2,0 % noch oben treibt, aus dem Bundeslandergebnis von 102 Mio. herausrechnen würde.“

 

Statutarstädte und Flächenbezirke

Die beiden Statutarstädte samt ihren Flächenbezirken folgen im Umsatz-Reigen:

Wr. Neustadt (Stadt und Land) kommt auf 313 Mio. Euro (-3,4 %) und Krems (Stadt und Land) auf 212 Mio. Euro (+11,2 %). Einen starken Aufschwung mit +15,1 % verzeichnet Amstetten samt der Statutarstadt Waidhofen/Ybbs und landet bei 209 Mio. Euro, erstmals jenseits der 200K-Grenze. Das höchste „normale“ Umsatzwachstum im Bundesland, nämlich +20,7 %, präsentiert die Landeshauptstadt St. Pölten mit 177 Mio. Euro. Auch Neunkirchen liegt mit +16,3 % ganz weit vorne. Den Vogel abgeschossen hat aber der Bezirk Scheibbs, wo die 102 Mio. Euro aus einem einzigen Verkauf den Bezirksumsatz auf 157 Mio. Euro schlichtweg mehr als verdreifacht haben. Die Bezirke Mistelbach mit 155 Mio. Euro (+5,9 %) und Melk mit 118 Mio. Euro (+5,4 %) sind die letzten beiden blau-gelben Bezirke mit Umsätzen jenseits der 100K-Marke. Es folgen die Bezirke Hollabrunn (83 Mio. Euro, +19,1 %), Horn (40 Mio. Euro, -23,0 %), Zwettl (35 Mio. Euro, +3,9 %), Gmünd (33 Mio. Euro, +6,3 %) sowie Lilienfeld mit 30 Mio. Euro (-2,7 %) und Waidhofen/Thaya (28 Mio. Euro, +2,2 %). 

17 der 21 niederösterreichischen Bezirke haben 2019 zugelegt, vier dagegen verloren.

 

Die Top fünf Immobilienbewegungen in Niederösterreich

waren der bereits erwähnte Forstbetrieb im Bezirk Scheibbs um 105 Mio. Euro, ein Betriebsgebäude in Brunn am Gebirge um 21,7 Mio. Euro, eine Handelsimmobilie in Ybbs/Donau um 12,1 Mio. Euro, ein weiteres Betriebsgebäude im Bezirk Mödling um 12,0 Mio., dazu noch eine Liegenschaft in Wr. Neudorf um 11,6 Mio. und eine in Guntramsdorf um 10,5 Mio. Euro.

Mehr Zahlen und Grafiken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#niederoesterreich.

 

STEIERMARK

Oberösterreich hat zwar 2019 gegenüber der Steiermark etwas an Rückstand aufholen können, die Steiermark hat aber die beiden dritten Plätze beim Wert und bei der Menge verteidigen können. Erst seit 2016 bei der Anzahl der Verkäufe und seit 2018 beim Wert der verkauften Immobilien findet sich die Steiermark im Bundeländerranking auf dem Stockerl.

21.248 Immobilienverbücherungen im Jahr 2019 waren um 734 (+3,6 %) mehr als 2018 und 15,3 % der Österreichmenge. 4,07 Mrd. Euro flossen 2019 in steirische Immobilienkäufe, das sind 11,8 % aller österreichischen Immobilien-Euros und um +9,8 % mehr als zuletzt.

 

Graz verdoppelt

Die Landeshauptstadt Graz führt nach den RE/MAX-Experten mit 6.437 Transaktionen die steirische Immobilienverkaufsstatistik an. Die Steigerung beträgt gegenüber 2018 +3,9 %. Gegenüber 2009 bedeutet dies allerdings eine Verdoppelung der Handelstätigkeit.

Graz-Umgebung weist 3.517 Verkäufe auf. Das sind um +21,7 % mehr als 2018. Auch Graz-Umgebung hat seine Trankaktionszahlen verdoppelt, allerdings nicht in den letzten zehn, sondern in den letzten fünf Jahren!

Dies führt zu einer weiteren Konzentration der Immobilientransaktionen im Ballungsraum Graz:

Während der Anteil der Immobilienkäufe in Graz und Graz-Umgebung vor zehn Jahren noch 40 % der steirischen Deals ausmachte und der Wert zwischendurch auf 36 % gesunken war, stieg er in den letzten Jahren kontinuierlich an und erreichte 2019 mit 47 % einen neuen Höhepunkt. Dies hat natürlich entsprechende Folgen sowohl in und um Graz als auch in den anderen Bezirken.

Die Landbezirke sind mengen-, wie wertmäßig weit abgeschlagen: Leibnitz mit 1.520 Verkäufen (-9,8 %) und Liezen mit 1.475 (-0,2 %) liegen jeweils unter dem Niveau vom Rekordjahr 2018.
Bruck-Mürzzuschlag hat mit 1.264 Transaktionen (+2,3 %) und Hartberg-Fürstenfeld mit 1.263 Immobilien (+6,5 %) zugelegt. Die Bezirke Südoststeiermark mit 1.155 Immobiliengeschäften (-4,0 %) und Weiz mit 1.030 (-8,3 %) haben jeweils nur das drittbeste Ergebnis in ihrer Geschichte eingefahren.

Deutschlandsberg bringt mit 887 Verkäufen insgesamt oder mit +9,8 % mehr an Immobilienverkäufen die mit Abstand beste Entwicklung.
Der Bezirk Murtal kommt auf 812 Verkäufe (-3,0 %), Leoben auf 801 (+2,2 %), Voitsberg auf 693 (+2,1 %) und Murau auf 394 (-3,7 %).
Trendmäßig liegen sieben steirische Bezirke bei den Immobilienverkäufen zu 2018 im Plus, sechs im Minus.

 

Wertsteigerung nur in einem Drittel

So positiv die Umsatzstatistik für die Steiermark auf den ersten Blick aussieht, so differenziert muss man die Bezirkszahlen betrachten:
Das Bundesland-Plus von +9,8 % zum Vorjahr kommt aus Graz (+32,8 %), aus Hartberg-Fürstenfeld (+16,6 %), aus Voitsberg (+13,9 %) und aus Graz-Umgebung (+4,3 %).  Die anderen Bezirke liegen umsatzmäßig hinter 2018.

 

Graz mit beinahe zwei Mrd. Verkaufswert

Graz kommt auf einen Immobilientransaktionswert von 1,98 Mrd. Euro, Graz-Umgebung auf 694 Mio. Euro. Liezen, der erste echte Flächenbezirk ohne Metropole in der Mitte, weist 243 Mio. Euro Verkaufswert aus (-9,1 %), Leibnitz 196 Mio. Euro (-15,7 %), Bruck-Mürzzuschlag 149 Mio. Euro (-5,9 %) und Weiz 133 Mio. Euro (-3,4 %). Alle vier vorgenannten Bezirke kommen so auf das zweitbeste Ergebnis nach einem Rekordjahr 2018.

Wie schon erwähnt konnte Hartberg-Fürstenfeld zweistellig auf 125 Mio. Euro zulegen. Es folgen die Bezirke Deutschlandsberg mit 113 Mio. Euro (-6,6 %) und Südoststeiermark mit 105 Mio. Euro (-1,6 %). Dem Bezirk Murtal fehlen mit 103 Mio. Euro sogar -31,8 %, also fast ein Drittel, zum Ausreißer-Jahr 2018.

Der Bezirk Voitsberg ist wieder ein Lichtblick: 93 Mio. Euro bedeuten einen Zugewinn von +13,9 %, dagegen fehlen Leoben mit 93 Mio. Euro -25,6 % und Murau mit 42 Mio. Euro sogar -32,8 % auf den Rekord 2018.

 

Zwei von drei Euros in Graz und Umgebung

Die finanzielle Konzentration der Immobilieninvestitionen auf Graz hat sich aufgrund der Mengenentwicklung aber auch aufgrund der Preissituation weiter zugespitzt. Waren 2017 noch 59,2 % und 2018 noch 58,2 % aller steirischen Immobilien-Investitionen in Graz und Graz-Umgebung zu finden, so lag 2019 der Anteil nach Berechnungen des RE/MAX-Netzwerks bei 65,7 % oder 2,67 Mrd. Euro.

 

Die Top-Verbücherungen 2019 in der Steiermark:

Die großen Brocken haben die steirische Statistik nicht geschönt, sie sind in der Regel kleiner als 2018, Spitzenreiter war ein Komplex in der Grazer Innenstadt um 34,6 Mio. Euro. Im Bereich Hauptplatz kostete ein Objekt 31,4 Mio. Euro, eines in der Eggenberger Allee 29,5 Mio. Euro. Das teuerste Grundstück und mit ihm 53.000 m² wechselten um 18,6 Mio. Euro die Eigentümer. Teuerstes Objekt, das außerhalb von Graz einen Käufer fand, war eine Gewerbeliegenschaft in Premstetten um 18,4 Mio. Euro.

Mehr Zahlen und Grafiken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#steiermark.

 

OBERÖSTERREICH

Erstmals über 20.000 Immobilien in einem Jahr verkauft

Eine Steigerung von +4,9 % zum Vorjahr führte Oberösterreich 2019 über die magische 20.000-er Grenze an Immobilienverbücherungen in nur einem Kalenderjahr. 20.152 Objekte bedeuten im Bundesländerranking Rang vier, knapp hinter den Steirern, aber weit vor den Tirolern.

Im Fünfjahresrückblick hat der Immobilienhandel in Oberösterreich um +47,5 % zugelegt, im Zehnjahresvergleich sogar um +65,7 %.

 

Erstmals über vier Mrd. Euro in der Verkaufsstatistik

Ein Plus von +12,0 % beim Verkaufswert hat Oberösterreich mit 4,01 Mrd. Euro weiter an die Steiermark herangeführt, für die Wiedereroberung des 2017 verloren gegangenen Stockerlplatzes hat es jedoch noch nicht gereicht.

 

Vöcklabruck vor Linz und Wels (Stadt und Land)

Erstmals seit 2012 schafft es Vöcklabruck wieder an die Spitze des oberösterreichischen Bezirksrankings. 2.198 Verbücherungen und damit ein Plus von +6,2 % gaben den entscheidenden Ausschlag.

Die Landeshauptstadt, die nach 2016 zum zweiten Mal mehr als 2.000 Verbücherungen meldete, konnte da nicht mit. 2.079 Objekte und ein Plus von +4,4 % reichen nur für den zweiten Platz. Der Vorjahressieger Wels konnte sein 2018-er Rekordergebnis nicht halten und kam auf 2.059 Immobilientransaktionen, um -3,9 % weniger als zuletzt.

Linz-Land verfehlt mit 1.980 Transaktionen nur knapp die nächste Tausenderhürde, feiert aber dank +3,9 % Zuwachs trotzdem einen Rekord. Gmunden verzeichnete mit +211 zusätzlichen Verbücherungen (+12,6 %) die zweithöchste Mengensteigerung im Bundesland, 1.879 Verbücherungen bedeuten den 5. Platz.
Braunau hat den 6. Platz mit 1.731 Objekten (+9,5 %) gut abgesichert, 150 Verkäufe mehr als zuletzt sind die dritthöchste Zuwachsrate im Bundesland.

 

Steyr legt spürbar zu  

Steyr (Stadt und Land) erreicht mit +19,9 % den größten Sprung nach vorne und mit 1.406 verbücherten Immobilien im Fünfjahresvergleich ein Plus von +77,3 %.
Urfahr-Umgebung schafft mit 1.008 Verkäufen (+1,3 %) den Sprung über die 1.000er Grenze. Grieskirchen dagegen fehlt nur wenig auf das Vorjahresniveau (-1,0 % bei 894 Verkäufen).
Der Bezirk Ried/Innkreis liegt mit 891 Liegenschaften um +55 Einheiten über dem Vorjahr (+6,6 %). In Schärding beträgt der Zuwachs +27 Objekte (810, +3,4 %), in Perg dagegen +6 (766, +0,8 %) und in Kirchdorf/Krems +19 bei 715 Verkäufen insgesamt (+2,7 %).
Freistadt fehlen -15 Objekte auf den Vorjahreswert von 656 (-2,2 %) und Eferding heiße drei Deals. Diese schlagen sich bei einem Gesamtergebnis von 387 Stück mit -0,8 % zu Buche.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern hält sich der Anteil der Immobilientransaktionen im Zentralraum nahezu unverändert ident. Laut RE/MAX-ImmoSpiegel lag der Anteil an Immobilienverkäufen in Raum Linz-Wels-Steyr am Bundesland 2012 bei 33,7 % und 2016 bei 38,9 % und seit 2017 bei 37,6 %. Insgesamt geht die Entwicklung des Bundeslandes also weder in Richtung Konzentration in die Ballungsräume, aber auch nicht in Richtung Landflucht.

In Summe ist also in 12 Bezirken die Anzahl der Immobilienverkäufe nach oben und in vier Bezirken nach unten gegangen. Bei den Immobilienumsätzen übertreffen sogar 14 der 16 Bezirke die Werte des Vorjahres.

 

Wieder in mehr als der Hälfte der Bezirke zweistellige Zuwachsraten

Wenn man die Dynamik der Bezirke in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt, dann hat Steyr das Rennen gemacht: +31,6 % bei 284 Mio. Euro Umsatz. Perg trägt mit +30,2 % und 124 Mio. Euro seinen Teil zum Bundeslandzuwachs von +12,0 % bei. Freistadt kommt auf +28,3 % bei 87 Mio. Euro. Immer noch im zweistelligen Zuwachsbereich finden sich Braunau mit +17,5 % (264 Mio. Euro), Gmunden mit +14,6 % (362 Mio. Euro), knapp dahinter Kirchdorf mit +14,1 % (109 Mio. Euro) und Vöcklabruck mit +13,2 % und dem viertstärksten Umsatz im Bundesland, nämlich 497 Mio. Euro. Wels (Stadt und Land) liegt mit +11,2 % knapp unter dem Landesdurchschnitt. Der historisch höchste bisher ebendort erzielte Umsatz von 511 Mio. Euro wird darüber hinwegtrösten. Nur ein Zehntelprozentpunkt dahinter folgt Ried mit +11,1 % und 132 Mio. Euro. Die Landeshauptstadt kommt auf den höchsten jemals in Oberösterreich gemessenen Verkaufswert, nämlich auf 584 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von +7,8 %. Zwei Zehntel dahinter Linz-Land mit +7,6 % Steigerung und 549 Mio. Euro. Es folgt mit +7,4 % und 116 Mio. Euro der Bezirk Grieskirchen. Urfahr-Umgebung steigerte sich um +2,5 % auf 187 Mio. Euro, Eferding um +1,2 % auf 68 Mio. Euro. Rohrbach erreichte eine Punktlandung auf dem 2018er Niveau bei 53 Mio. Euro. Nur Schärding blieb mit 85 Mio. Euro Verkaufswert hinter den Erwartungen um -3,5 % zurück.

 

Die umsatzstärksten Deals bei den Verbücherungen im oberösterreichischen Grundbuch

waren 2019 ein Logistikzentrum im Bezirk Wels-Land um 29,4 Mio. Euro, ein Logistikzentrum im Bezirk Vöcklabruck um 22,4 Mio. Euro und eine Liegenschaft in Steyr um 15,1 Mio. Euro. Auf Rang vier folgt ein Industriekomplex in Wels um 14,2 Mio. Euro. Dahinter unter anderem noch eine Forstwirtschaft im Bezirk Wels Land um 13,8 Mio. Euro, ein Linzer Parkhaus um 13,0 Mio. Euro und eine Seeliegenschaft mit knapp 2.800 m² um 11,5 Mio. Euro in Nußdorf am Attersee.

Mehr Zahlen und Grafiken unter https://www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#oberoesterreich.

 

TIROL

Immobilienmarkt weiterhin sehr stark

Der Tiroler Immobilienmarkt war 2019 alles andere als mittelmäßig, auch wenn Tirol sowohl nach der Anzahl als auch beim Wert den Rang fünf von neun Bundesländern einnimmt: 12.879 Verbücherungen im Wert von 3,90 Mrd. Euro. Außergewöhnlich war jedoch die Dynamik dahinter: Nur die erheblich kleineren Bundesländer Salzburg und Burgenland zeigten geringfügig höhere Mengenwachstumsraten als die +13,1 % in Tirol.

Dem Wert nach lag die Steigerungsrate mit +12,5 % die höchste im Bundesgebiet, ja auch in Euro mussten Oberösterreich und sogar Niederösterreich dem Bundesland Tirol mit seinem Umsatzplus von 432 Mio. Euro Platz eins überlassen.

„Mengenwachstum und Umsatzwachstum deuten aufs erste auf eine vermehrte Handelstätigkeit und nicht so sehr auf eine Preissteigerung hin, aber das werden erst die Analysen der einzelnen Immobilientypen ergeben“, so Nenning.

 

Faktor 2,5 in zehn Jahren

Im historischen Vergleich ist die Entwicklung des Tiroler Immobilienmarktes höchst beeindruckend: 45 % mehr Verkäufe als vor fünf Jahren und +75 % mehr als vor zehn Jahren.
Die Transfersummen in den Grundbüchern haben in Tirol binnen fünf Jahren um +82 % zugelegt und innerhalb eines Jahrzehnts sogar um +158 %. Diese Entwicklung wird nur von Vorarlberg übertroffen.

Besonders die steigenden Verbücherungszahlen von Neubau-Projekten hatten maßgeblichen Einfluss auf die Steigerungsraten beim Transaktionswert. Aber auch die Preissteigerungen bei gebrauchten Wohnimmobilien und Baugrundstücken waren in den letzten fünf Jahren beachtlich.

 

Innsbruck und Umland mit deutlichem Plus

Im Vorjahr wurde die Vermutung geäußert, der Mengenanteil von Innsbruck und Innsbruck-Land am Tiroler Markt würde mittelfristig stagnieren. Die 2019er-Zahlen unterstützen diese Sichtweise nicht. Zwar ist der Anteil des Zentralraumes zwischen 2009 und 2018 in zwei Wellen von 48,0 % auf 38,5 % zurückgegangen, jedoch stieg dieser 2019 wieder auf 41,1 %. Ob das eine Trendumkehr oder nur ein Ausreißer in der langfristigen Entwicklung sein wird, wird sich erst in ein bis zwei Jahren herausstellen.

Im Bezirk Innsbruck-Land wurden 2019 insgesamt 2.819 Verbücherungen registriert, ein Plus von +167 Einheiten (+6,3 %) und um ein Objekt mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. In Innsbruck-Stadt wechselten 2.477 Liegenschaften die Eigentümer, um +746 (+43,1 %) mehr als im schwachen Jahr 2018 und um +15,5 % mehr als im Rekordjahr 2016.

 

Die Gams beweist Eigenständigkeit

Auch der Bezirk Kufstein feiert Rekordzahlen; 1.833 Objekte, um 268 (+17,1 %) mehr als zuletzt. Auch Schwaz legt um 113 Verkäufe auf rekordmäßige 1.416 Kaufverträge zu. Einzig der Bezirk Kitzbühel widersetzt sich dem Rekordtrend, wiederholt die Mengenexplosion von 2018 nicht, verliert -114 Transaktion und landet bei 1.332. Jedoch ist auch das um +10,0 % über dem bisher zweitbesten Gamsbezirk-Ergebnis im Jahr 2016.

Imst findet sich mit der zweitstärksten Wachstumsquote im Bundesland (+25,6 %, +230) bei 1.129 Verbücherungen, Lienz-Osttirol mit einem zarten Plus von 23 Objekten (+3,5 %) bei einem neuen All-Time-High von 686, Landeck mit +55 (+9,5 %) bei 635. Der Bezirk Reutte wiederholt das Vorjahresergebnis auf den Punkt genau mit 552 Einheiten.

 

Die Top Immobilienverkäufe in Tirol

finden sich auch auf der Österreich-Hitliste ganz oben: eine Industrie-Immobilie im Bezirk Schwaz wechselte um 107,8 Mio. Euro den Eigentümer. Ein Handelszentrum in Innsbruck-Land belegt den zweiten Platz im Bundesland mit einem Verkaufspreis von netto 30,2 Mio. Euro, auf Platz drei ein Hotel in Fieberbrunn mit 24,5 Mio. Euro. Gleich dahinter folgt eine Gewerbeliegenschaft (Baurecht) in Innsbruck um 17,8 Mio. Euro und danach noch ein Hotel in Reith bei Kitzbühel um 17,0 Mio. Euro.

Mehr Zahlen und Grafiken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#tirol.
 

KÄRNTEN

Zehnjahresvergleich: + 74,5 % mehr Immobilienverkäufe

Seit 2017 hat Kärnten bei den Verbücherungen gegenüber Salzburg die Nase vorn, so auch 2019: 9.844 Kaufakte bedeuten den 6. Rang unter den Bundesländern, einen Zuwachs von +10,3 % zum Vorjahr und einen Vorsprung von 347 Verkäufen gegenüber den Salzburgern. Innerhalb von fünf Jahren sind die Handelsaktivitäten um +43,6 % und im Zehnjahresvergleich um +74,5 % nach oben gegangen.

Der Wert der 2019 in Kärnten verkauften Immobilien betrug laut den RE/MAX-Analysen aus dem Grundbuch 1,59 Mrd. Euro. Das sind um 120 Mio. mehr als zuletzt, um 55 % mehr als vor fünf Jahren und mehr als das Doppelte von 2011. Aufgrund der hohen Preise in Vorarlberg und Salzburg ergibt das national gesehen nur Rang acht.

 

Klagenfurt und Umgebung erstmals mit über 3.000 Immo-Verkäufen

2.612 Immobilien in Stadt und Land Villach wurden 2019 im Grundbuch neuen Eigentümer zugeschrieben. Das bedeutet eine sensationelle Steigerungsrate von +28,2 %, natürlich Rang eins unter den Kärntner Bezirken und +575 Mehrverkäufe als im Rekordjahr 2018.

Die Landeshauptstadt kommt auf 1.907 Objekte (+6,2 %) und überbietet den Rekord von 2017 um plus 1,5 %. Klagenfurt-Land rangiert auf Platz vier mit 1.158 Käufen und einem Minus von -10,6 % zu 2018. Auf dem letzten Stockerlplatz findet sich Spittal/Drau mit 1.279 Einheiten, trotz einem Rückgang von -2,4 %.

Das waren die Big Four in Kärnten, sie vereinen 70,7 % aller Immobiliengeschäfte auf sich, auf den Zentralraum Klagenfurt-Villach kommen 57,7 %. Der Anteil steigt seit 2013 kontinuierlich.

Der Bezirk St. Veit vermeldet 700 Käufe (+25,9 %), Völkermarkt 649 (+8,7 %), Wolfsberg 589 (-3,9 %), ebenso Feldkirchen mit +29,2 %. Den Abschluss bildet der Bezirk Hermagor mit 361 Verkäufen, aber auch mit einem Zuwachs von rekordverdächtigen +34,7 %.

 

Villach: stark steigender Verkaufswert

442 Mio. Euro flossen in Villach in Immobilienkäufe (+33,5 %), 364 Mio. Euro in Klagenfurt (-7,5 %), 218 Mio. Euro in Klagenfurt Land (-10,5 %) und 188 Mio. Euro in Spittal (+16,4 %). Diese vier Bezirke dominieren die Wertstatistik im Bundesland noch mehr als die Mengenstatistik. Sie repräsentieren in Summe 76,2 % des Gesamtwertes.

Die Bezirke St.Veit/Glan mit 91 Mio. Euro (+12,2 %), Feldkirchen mit 87 Mio. Euro (+39,7 %), Wolfsberg mit 86 Mio. Euro (-3,3 %), Völkermarkt mit 72 Mio. Euro (-7,9 %) und Hermagor mit 42 Mio. Euro machen das Bundesland Kärnten komplett.

In Summe sind, den RE/MAX-Experten zufolge, die Verbücherungszahlen in sechs der neun Kärntner Bezirke gestiegen – allen voran in Hermagor, Feldkirchen und Villach. Der Wert der gehandelten Immobilien war ebenso in fünf Bezirken im Plus, mit denselben Spitzenreitern.

 

Die Top-5 Verbücherungen

Spitzendeal im Kärntner Grundbuch war 2019 eine Liegenschaft in Spittal/Drau um 21,1 Mio. Euro. Rang zwei belegt ein Objekt in Velden um netto 11,9 Mio. Euro und Platz drei ein Hotel in Pörtschach um 9,0 Mio. In Klagenfurt erlöste ein Gebäude 7,7 Mio. Euro und ein weiteres 7,0 Mio. Euro.

Mehr Zahlen und alle Grafiken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#kaernten.

 

SALZBURG

Anzahl der Immobilienverkäufe: Rekordjahr 2016 übertroffen

Im Bundesland Salzburg wurden 2019 insgesamt 9.497 Immobilien gehandelt, das sind um +1.138 mehr als im Jahr zuvor, aber auch um 949 mehr als im bisherigen Top-Jahr 2016. Die Menge entspricht dem 6. Platz unter den neun Bundesländern, der Zuwachs aber dem zweiten Rang.

Der Gegenwert, den die Immobilienkäufer den RE/MAX-Experten zufolge dafür bezahlten, belief sich dabei auf 2,82 Mrd. Euro. Auch die Steigerungsrate der Kaufsumme um +9,9 % entspricht dem 6. Platz unter den neun Bundesländern, die Wachstumsdynamik reicht abermals für einen Stockerlplatz.

Im Fünfjahresvergleich ist die Anzahl der verkauften Salzburger Immobilien um +34,1 %, im Zehnjahresvergleich um +69,0 % angestiegen. Der Gesamtwert der gehandelten Liegenschaften ist gleichzeitig um +63,7 % (fünf Jahre) bzw. um +146,8 % (zehn Jahre) explodiert.

 

Flachgau wieder vorne

2018 hatte die Stadt bei der Anzahl der Immobilienkäufe die Nase vorne. 2019 führte wieder der Flachgau mit 2.625 Objekten (+15,4 %). Die Stadt hat auch um +7,1 % zugelegt, rutscht aber trotzdem mit 2.501 Verbücherungen auf den zweiten Rang. Der Pinzgau meldet 1.960 Verbücherungen (+24,0 %) und der Pongau 1.401 (+6,6 %).  Hallein kommt auf 791 Verkäufe (+34,1 %). Der Lungau erreicht als einziger Bezirk die Vorjahreszahlen nicht und übertrifft mit 219 Käufen knapp das Niveau von 2014 (-17,0 % zum Vorjahr).

 

Stadt geht Richtung Milliarde

Beim Wert der gehandelten Immobilien kratzt die Stadt Salzburg beinahe an der Milliarde: 950 Mio. Euro sind um +3,8 % mehr als im Vorjahr und um +1,0 % mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016, aber auch um +53,8 % mehr als vor fünf Jahren und um +134,5 % mehr als vor zehn Jahren.

Aktuell das höchste Wertwachstum zeigt der Tennengau mit +21,8 % auf 209 Mio. Euro. Im Pinzgau ist der Transaktionswert um +16,4 % auf 530 Mio. Euro gestiegen. Der Flachgau legte um +14,4 % zu, mit 768 Mio. Euro Verkaufswert. Der Pongau kam, nach einem Anstieg von +6,1 %, auf 330 Mio. Euro. Schlussendlich konnte der Lungau das Vorjahresrekordergebnis nicht wiederholen und landete mit 33 Mio. Euro auf dem Niveau von 2015.

Der Zentralraum Salzburg Stadt und Umgebung kommt nach der Anzahl der verkauften Immobilien auf 54,0 % des Gesamtmarktes, nach Euro bewertet unverändert zum Vorjahr auf 60,9 %.

 

Salzburger Top-Deals

Die teuerste 2019 im Bundesland Salzburg verbücherte Immobilie würden die meisten von uns gefühlsmäßig wohl dem Bundesland Oberösterreich zuordnen, liegt sie doch am Attersee. Der hat allerdings am Südzipfel auch einen Uferanteil, der zum Bundesland Salzburg gehört, und dort wurde ein Anwesen um 28 Mio. Euro an einen neuen Eigentümer überschrieben. Von den Top-Ten-Deals im Bundesland findet sich einer im Pongau (Gebäude um 15,4 Mio. Euro), drei im Flachgau (die erwähnte Seeliegenschaft, weiters ein Gebäude knapp außerhalb der Salzburger Stadtgrenze um 19,5 Mio. Euro und ein Baurechtsobjekt in Eugendorf um 12,8 Mio. Euro) und sechs in der Landeshauptstadt.

Mehr Zahlen und alle Grafiken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#salzburg.

 

BURGENLAND

Das Burgenland hat Vorarlberg wieder überholt: Immerhin gehen mehr als 10 % des österreichischen Wachstums auf das Konto des Burgenlandes. 7.139 Immobilienverkäufe zählten die RE/MAX-Experten, um 961 oder +15,6 % mehr als zuletzt. Das ist die größte Wachstumsquote unter den Bundesländern und sogar gegenüber dem Rekordjahr 2016 ein Zuwachs von +3,9 %. Im Zehnjahresrückblick bedeutet das sogar ein Plus von +67,7 %.

Aufgrund der günstigen Immobilienpreissituation schlägt sich dies finanziell für die Käufer nicht so stark zu Buche: Vergleichsweise schlanke 620 Mio. Euro war ihr Investment in Summe wert, mit einer Steigerungsrate von +8,1 % liegt man damit knapp über dem Bundesdurchschnitt, was mehr als einer Verdoppelung seit 2011 entspricht.

 

Umtriebige Landeshauptstadt

Kauffreudigste Gegend nach den RE/MAX-Berechnungen waren 2019 nicht wieder Eisenstadt samt Umgebung und Rust mit 1.296 Kaufakten – im Vergleich zum Spitzenjahr 2017 ein Plus von +2,3 % und zu 2018 von +13,2 %. Auch Neusiedl führt mit 1.265 und einem Plus von +16,2 % nicht im pannonischen Ranking, sondern wie schon 2016 und viele Jahre zuvor der Bezirk Oberwart. 2019 registrierte das Grundbuch ebendort 1.417 Transaktionen (+41,6 %), den zweithöchsten jemals im Burgenland ausgewiesenen Wert. Das burgenländische All-Time-High findet sich ebendort und zwar im Jahr 2016.

Der Bezirk Güssing zählte 2019 exakt 947 Verkäufe (+5,6 %), Oberpullendorf 920 (+8,2 %), Mattersburg 819 (+13,3 %) und Jennersdorf 475 (+0,6 %). Somit haben alle Bezirke im Burgenland bei den Immobilienkäufen zugelegt, ein Erfolg, welchen sonst kein Bundesland für sich in Anspruch nehmen kann.

 

Verkaufswerte für Immobilien auf neuem Rekord

Obwohl sich das Bundesland über einen neuen Spitzenumsatz freuen darf, so sind die Entwicklungen nicht in allen Bezirken gleich und nicht überall positiv:

Eisenstadt samt Umgebung und Rust bringen es auf 199 Mio. Euro (+37,5 % nach dem Durchhänger 2018). Der Bezirk Neusiedl folgt mit 164 Mio. Euro und auf Platz drei der Bezirk Mattersburg mit 73 Mio. Euro. Das weitere Bezirks-Ranking: Oberwart verzeichnet 67 Mio. Euro (+18,1 %), Oberpullendorf 47 Mio. Euro (+10,4 %), Güssing 36 Mio. Euro (-18,2 %) und Jennersdorf 33 Mio. Euro (+36,9 %).

 

Die burgenländischen Top-Objekte

Die burgenländische Statistik 2019 führt ein Baugrundstück mit 44.000 m² in der Landeshauptstadt an, Wert: 7,1 Mio. Euro. Rang zwei und drei gehen an Neusiedl: Einmal 3,3 Mio. Euro und einmal 3,1 Mio. Euro. Platz vier um 3,0 Mio. Euro geht ex aequo an eine Industrie-Liegenschaft im Bezirk Eisenstadt-Umgebung und an einen Bürokomplex in Neusiedl.

Mehr Zahlen und Grafiken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#burgenland.

 

VORARLBERG

2 Mrd. Euro Grenze durchbrochen

Das Wachstum der Immobilienhandelstätigkeit in Vorarlberg war mit +7,6 % knapp über dem Österreichdurchschnitt: 6.715 gehandelte Objekte bedeuten laut RE/MAX ImmoSpiegel einen neuen Spitzenwert und um +473 mehr als zuletzt.

2,07 Mrd. Euro Immobilienhandelswert sind um +5,6 % mehr als im Vorjahr. Bemerkenswert dabei ist, dass zum Vorjahr die Wertsteigerung geringer als die Mengensteigerung ist. Andererseits darf aber auch nicht vergessen werden, dass im Fünfjahresvergleich Vorarlberg mit +88,3 % trotzdem einsame Spitze ist und der Zehnjahresvergleich beinahe eine Verdreifachung des Handelswerts dokumentiert (+192,6 %).

Die Dynamik kommt aus Bregenz und Bludenz: Der Bezirk mit der Landeshauptstadt verzeichnet 2.243 Verbücherungen (+17,0 %), Bludenz 1.205 Verkäufe und ein Plus von 14,9 %. Wesentlich ruhiger dagegen im Bezirk Feldkirch: 1.903 Eigentümerwechsel bedeuten nur +1,5 % Zuwachs. Dornbirn fehlen bei 1.364 Kaufakten 37 auf das Vorjahresergebnis (-2,6 %).

Die Mengensituation spiegelt sich eins zu eins in der Transaktionswertstatistik: Der Bezirk Bregenz legt um 12,2 % zu und kommt auf 674 Mio. Euro, Bludenz steigerte um +15,0 % auf 366 Mio. Euro. Dagegen verfehlen sowohl der Bezirk Dornbirn mit 483 Mio. Euro (-0,7 %) als auch der Bezirk Feldkirch mit 543 Mio. Euro (-1,6 %) die Rekordergebnisse aus 2018. Jammern wäre jetzt aber Fehlanzeige, immerhin liegen Dornbirn +18,6 % und Feldkirch sogar um +26,8 % über den Werten von 2017.

 

Die wichtigsten Immobilienverkäufe

in Vorarlberg fanden sich wie schon 2018 wieder am Arlberg: Drei Objekte – um 11,5 Mio. Euro, um 9,7 Mio. Euro und 9,5 Mio. Euro - tragen prominente Adressen: Einmal Zürs und zweimal Lech. Erst auf Rang vier findet sich ein Gebäude im Bezirk Feldkirch um 9,4 Mio. Euro und dahinter eines im Bregenz um 9,0 Mio. Euro.

Mehr Zahlen und alle Grafiken unter www.remax.at/presse/immospiegel/gesamtmarkt/#vorarlberg.

 



Bild:  Abdruck honorarfrei, © schwarz-koenig

Bildtext: „Wie erwartet bewegte sich der Immobilienmarkt auch 2019 auf sehr hohem Niveau, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die fehlenden alternativen Geldanlagemöglich-keiten waren hauptverantwortlich für die Rekordzahlen. Aus heutiger Sicht wird sich an der aktuellen Marktsituation auch im Jahr 2020 nichts Wesentliches ändern. Es ist also davon auszugehen, dass auch das heurige Jahr wieder ein gutes Immobilienjahr wird. Das Angebot ist zwar in einigen Regionen knapp, aber immer noch gut und die Nachfrage nach Immobilien ist sowohl von Eigennutzern als auch Anlegern weiterhin ungebrochen. Es ist allerdings zu erwarten, dass die Preiskurve weiter abflacht“, erklärt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Geschäftsführer von RE/MAX Austria.

 

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