Makler: Der teuerste Schlüsseldienst der Welt

Beitrag vom 25.05.2016 | Autor: Markus Voß

Spinat enthält viel Eisen, die EU schreibt den Krümmungsgrad von Bananen vor, Stiere reagieren heftig bis aggressiv auf rote Farbe ... was diese drei Behauptungen mit der Überschrift gemeinsam haben? Sie sind allesamt falsch.

Die Mär des hohen Eisengehalts im Spinat beruht auf einem simplen Rechenfehler. Die Story von Popeye ist frei erfunden – sorry, liebe Popeye-Fans. Eine Verordnung aus Brüssel – den Krümmungsgrad von Bananen betreffend – gibt es nicht. Wobei die EU mitunter schon daran arbeitet, der große Wurf steht kurz bevor? Wäre ein hervorragendes EU-Projekt fürs Sommerloch. Und Stiere reagieren überhaupt nicht auf die Farbe Rot. Weshalb? Weil sie „rot-farbenblind“ sind. Der Torero könnte sein Tuch somit auch in einem zarten Rosa wild gestikulierend durch die Luft schwingen – der Stier reagiert nämlich auf die Bewegung, nicht auf die Farbe. Rot sieht einfach gefährlicher aus. Und sollte der Stier Tuch und Torero verwechseln, führen Blutflecken nicht zu einer notgedrungenen Entsorgung des Tuchs. Show und Funktionalität in Einklang sozusagen. Genug Allgemeinwissen getankt. Kommen wir nun zum Immobilien-Makler und zur dazugehörigen Schlüsselfrage.

Qualität macht den Unterschied

„Wozu einen Makler engagieren und Provision zahlen? Das kann ich selbst.“ So die landläufige Meinung vieler Immobilien-Besitzer. Natürlich können Sie das selbst. Jeder kann eine – zumeist seine – Immobilie verkaufen. Nur wie? Das ist hier die Gretchenfrage. Von der Verkaufsentscheidung bis zum Eingang des Kaufpreises ist es nämlich ein steiniger, steiler und oftmals langwieriger Weg. Und zwar dann, wenn man Fehler begeht. Ja, die Fehler können teuer werden. So teuer, dass man sich mitunter drei Makler verzahlen hätte können. Daher sollten sich Immobilien-Verkäufer zuallererst eine grundlegende Frage stellen: Will und kann ich den Verkauf meiner Immobilie selbst bewerkstelligen?

Was mein Makler für mich tun kann – oh, là, là

Ein seriöser, ausgebildeter, professioneller Vollzeitmakler – das setzen wir jetzt mal voraus – hat garantiert bessere Verkaufs-Chancen als Sie, lieber Privat-Verkäufer. Denn er macht es täglich. Wie oft haben Sie selbst eine Immobilie verkauft? Noch nie? Dann fangen Sie bitte jetzt nicht damit an. Überlassen Sie das einem Profi. Dieser kümmert sich um Sie und Ihre Immobilie. Von der kundigen Marktwerteinschätzung über die professionelle Objektaufbereitung und nötige Behördenwege bis hin zu durchdachten Marketingaktivitäten und Vermarktungsstrategien spannt sich der Bogen. Ist der ideale Käufer gefunden – was durch den Bonitätscheck seitens Makler natürlich geprüft wird – stehen die finalen To-dos wie Kaufvertrag, Geldfluss und Übergabe an. Apropos To-dos: Checken Sie unbedingt, ob der Makler Ihres Vertrauens seine To-dos erledigt hat. Dazu gehört auf alle Fälle eine zertifizierte Ausbildung. Als Mindeststandard gilt der Makler-Assistent nach ON Regel 43001-1. „Weniger ist mehr“ gilt bei der Aus- und Weiterbildung nämlich ganz und gar nicht.

Zeit ist Geld – und Ihr Geld gut investiert

Die Marktwerteinschätzung trägt maßgeblich zum Verkaufserfolg bei. „Fangen wir mal teuer an, günstiger werden können wir immer noch.“ Ein großer, durchaus üblicher Vermarktungsfehler. Denn so werden Ladenhüter, nennen wir sie „Problem-Immobilien“, produziert. Eine überteuerte Einpreisung führt zu überdimensionalen Vermarktungszeiten und in der Regel wird nach langer, langer Zeit ein Preis erzielt, der weit unter dem liegt, den Sie kurzfristig lukrieren hätten können. Doch „hätten können“ nutzt dann nichts mehr. Die Immobilie ist sprichwörtlich tot, sie muss weg, die Zeit drängt, na dann geben wir uns halt mit weniger zufrieden als wir ursprünglich wollten. Den Käufer freut’s.

„Heute dachte wieder jemand, er hat Schloss Schönbrunn zum Verkaufen.“ Ein guter Schmäh unter Makler-Kollegen, der leider nicht aus der Luft gegriffen ist. Wenn Sie eine Immobilie besitzen, diese verkaufen wollen – erfolgreich und zeitnah – dann setzen Sie als Basis eine fundierte Marktwertschätzung an. Ein professioneller Makler unterstützt Sie dabei – genauso wie bei allen anderen Dingen, die mit einem Immobilien-Verkauf in Verbindung stehen.

Zahlung nur im Erfolgsfall – ohne wenn und aber

Ein guter Makler verdient sich seine Provision selbst. Bis auf den letzten Cent. Und diese Provision kriegt Ihr Makler nur dann, wenn er Ihre Immobilie erfolgreich vermitteln konnte. Tritt dieser Erfolgsfall nicht ein, haben Sie Ihre Immobilie zwar nicht verkauft, zahlen jedoch auch keine Provision dafür. Der Makler hingegen investiert Zeit – in die Aufbereitung der Unterlagen und in Besichtigungen – als auch Geld – beispielsweise ins Marketing. Sie investieren erst dann, wenn der Deal in trockenen Tüchern ist. Klingt lässig, ist es auch. In vielen anderen Branchen und Unternehmen zahlt man. Unabhängig von Erfolg und Zufriedenheit. Bei einem Immobilien-Makler ist dies nicht der Fall.

Das Beste kommt zum Schluss

Wenn Sie beim Immobilien-Verkauf auf die bekannteste Marke der Branche, das weltweit erfolgreichste Immobilien-Netzwerk und auf einen umfassenden wie professionellen Service Wert legen, wenden Sie sich mit Ihrem Vorhaben an RE/MAX. Machen Sie sich Ihr persönliches Bild vom Marktführer. Denn für die Vermittlung Ihrer Liegenschaft ist das Beste gerade gut genug.

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