INMAN CONNECT 2019 – New York City! EMBRACE. FOCUS. EXECUTE.

Beitrag vom 06.02.2019 | Autor: Wolfgang Spitz

Die INMAN CONNECT ist DAS Event für den Informationsaustausch zwischen der Immobilien- und Technologie-Branche. Vergangene Woche war es wieder soweit: von 28. Jänner bis 01. Februar 2019 gaben sich sowohl renommierte und erfahrene sowie junge und äußerst innovative Unternehmen die Ehre und teilten mit ca. 4.000 Teilnehmern ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Thema Technologie-Entwicklungen in der Immobilien-Makler-Branche. Wir waren live dabei und wollen euch die wichtigsten Neuerungen nicht vorenthalten.

Was ist neu?

Neu ist, dass die Diskussion, ob moderne Technologien den Immobilienmakler zur Gänze ersetzen endlich vom Tisch ist. Wir sind uns alle einig, der Mensch möchte mit dem Menschen schlussendlich Geschäfte machen, die grundlegend auf Vertrauen basieren. Ebenfalls neu ist der Gedanke der Emotion und der Grad der Akzeptanz in der Interaktion zwischen Mensch <> Technologie <> Mensch. Hier konnten wir wirklich sehr interessante Ansätze und Gedanken sowohl von Start-Ups als auch von renommierten Professoren und Unternehmen mitnehmen, die uns helfen werden, die richtigen Entscheidungen in den nächsten Monaten für unsere weitere digitale Strategie zu treffen. Dadurch bleiben wir als Marke und Netzwerk RE/MAX weiterhin unserer Vorreiterrolle in der IT im Speziellen aber auch in der Immobilien-Vermittlung im Allgemeinen gerecht.

Was ist NICHT neu?

NICHT neu sind die großen Technologie-Trends, mit denen wir uns alle weltweit mehr oder weniger auseinandersetzen und beschäftigen. Sei es Big Data, Artificial Intelligence (AI) also künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Blockchain, Sprach-Assistenten, Video & Co. Auch nicht neu ist das ständige Gedankenspiel zwischen „Wow – coole Technologie...“ und „...aber wer soll das einsetzen und wie?“. Wobei man auch hier merkt, dass es immer mehr praktische Anwendungen für Technologie-Trends gibt, die vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wären. Bestes Beispiel dafür ist das Thema Blockchain. Bereits einige echte Immobilientransaktionen wurden mit Hilfe dieser Technologie mit all ihren Vorteilen und trotz zahlreicher gesetzlicher Hindernisse durchgeführt. Wie es zu diesen Fazits gekommen ist, erfahren Sie hier:

"It’s all about video"

Ja, wir wissen es schon lange, aber so deutlich wie aktuell war es noch nie: Wer sich zukünftig nicht traut, vor die (Handy-)Kamera zu treten und sich selbst und seine Dienstleistung zu präsentieren, wird in den nächsten Jahren ins Hintertreffen geraten. Wir matchen uns täglich mit Milliarden und Aber-Milliarden von Bildern, um die Aufmerksamkeit von neuen Interessenten in den diversen Social Media Kanälen zu erlangen. Allerdings wird diesen einfachen Bildern kaum mehr Beachtung geschenkt. Somit drehte sich vieles bei der diesjährigen INMAN CONNECT um das Thema Video.

 


Die Vortragenden sprachen dabei über:
•    Wie können wir mit einfachsten Mitteln großartige und eindrucksvolle Kurzvideos gestalten?
•    Welche Inhalte eignen sich besonders gut für die Immobilienbranche?
•    Welche Ausrüstung benötigen wir konkret?

Besonders beeindruckend: Der Regisseur Steven Soderbergh schaffte es einen ganzen Kinofilm namens „Unsane“ mit einer einfachen Ausrüstung und seinem Smartphone zu drehen, wobei für das Format Kino die Anforderungen doch etwas höher sind als für Facebook & Co. Also worauf warten wir noch?

Sprach-Assistenten

Siri, Alexa & Co. sind nach wie vor hoch im Kurs. Die Technologie an sich ist uns allen bereits bekannt – wir alle nutzen sie bereits öfter als uns womöglich bewusst ist. Darüber hinaus sind natürlich die steigende Akzeptanz in der Bevölkerung und die daraus resultierende vermehrte Anwendung in konkreten Zahlen, Daten und Fakten äußerst interessant. Auch die Info, dass das Monopol Google in seiner Rolle als Suchmaschine in Kürze Audio-Ergebnisse für Suchanfragen veröffentlicht, beruhigt hinsichtlich unserer digitalen Strategie auf Sprach-Assistenten zu setzen.
Wie sehr Sprach-Assistenten bereits Anwendung finden, kann man ganz leicht selbst herausfinden – fragen Sie mal Siri oder Alexa was sie über Sie wissen?



 

Roboter, Künstliche Intelligenz, Big Data und was ist eigentlich emotionale Intelligenz?

Roboter und die damit oft verbundene künstliche Intelligenz wird in kürzester Zeit alle Jobs der Menschheit übernehmen und ja sogar die gesamte Menschheit an den Rand des Chaos treiben – kommt Ihnen bekannt vor? Terminator, Matrix, udgl. – Kate Darling vom Massachusetts Institute of Technology – besser bekannt als MIT – räumte mit dieser Fiktion ganz klar auf und zeigte auf, wo wir heutzutage wirklich in der Entwicklung stehen. Äußerst spannend war ihre jahrelange Forschung, dass Menschen zu Robotern, die dem Aussehen nach Menschen oder Tieren ähneln, sehr schnell eine Art Beziehung aufbauen. Durch ihre Erkenntnisse sieht man, welche neuen Möglichkeiten sich bieten, Roboter und künstliche Intelligenz auch in der Immobilienbranche einzusetzen, um den Immobilienmakler schlussendlich effektiver werden zu lassen.


Auch andere Immobilien-Unternehmen planen in ihre digitale Strategie künstliche Intelligenz ein. Diese soll beispielsweise genutzt werden um die richtigen Zielgruppen für das tägliche Geschäft (kosten-)effektiver zu finden und so schlussendlich erfolgreicher zu sein als die Konkurrenz. Die Basis für all diese Entscheidungen von künstlicher Intelligenz liefert „Big Data“. Nicht zu Letzt deshalb ist allen bewusst, dass Daten das Gold unserer Zeit sind. Es bleibt auf alle Fälle spannend wer die besten Ideen in der Anwendung von AI findet und so die Nase im Rennen um neue Interessenten vorne haben wird.

Neben Robotik, AI und Big Data, machte vor allem Marc Brackett auf sich aufmerksam. Als Professor der Universität Yale zeigte er dem Publikum auf, wie wichtig eigentlich die Emotion des Menschen ist und nannte dies die emotionale Intelligenz. Vor allem im Hinblick auf unsere Entscheidungen. „Jede angeblich rational getätigte Entscheidung eines Menschen wird von seiner aktuellen Emotion begleitet und dementsprechend beeinflusst.“ so Brackett. Egal ob wir glücklich, traurig, müde oder sonst was sind, wir handeln oft nicht wirklich rational. Das ist vor allem im Hinblick auf den Einsatz und die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz besonders interessant, weil es zukünftig wichtig sein wird, Emotion zum einen zu zeigen und zu verstehen (Thema Mensch) und zum anderen sich ganz klar in seinen Entscheidungen von Emotionen zu trennen (Thema AI).


 

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