Immobilienverkäufe auf historischem Hoch

Beitrag vom 16.03.2022
RE/MAX Immospiegel Gesamtmarkt 2021 - ©AdobeStockPhoto - saiko3p
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Wohnungen, Grundstücke und Parkplätze sind 2021 die Treiber in der Verkaufsstatistik, Einfamilienhausverkäufe stagnieren.

Österreich:

  • Anstieg der Immobilien-Verbücherungen auf über 163.000
  • verbücherter Verkaufswert klettert auf 43,2 Mrd. Euro

Bundesländer:

  • Wien: 12,7 Mrd. Euro Immobilien-Verkaufswert
  • alle Bundesländer mit neuen Rekordumsätzen

Stärkste Landeshauptstädte:

  • Graz: rückläufig (7.300 Stk., 1,8 Mrd. Euro)
  • Salzburg: im Plus (2.700 Stk., 1,1 Mrd. Euro)
  • Linz: mehr Menge, weniger Wert (2.300 Stk., 0,7 Mrd. Euro)

Stärkste Landbezirke:

  • nach Anzahl der Verbücherungen:
    Graz-Umgebung (3.700 Stk.), Baden (3.500 Stk.), Villach (Stadt + Land: (3.400 Stk.), Innsbruck-Land (3.300 Stk.), Salzburg-Umgebung (3.000 Stk.), Feldkirch (2.800), Mödling (2.800)
  • nach Verkaufswert:
    Kitzbühel (1,65 Mrd. Euro), Mödling (1,11 Mrd. Euro), Salzburg-Umgebung (0,89 Mrd. Euro), Baden (0,87 Mrd. Euro), Innsbruck-Land (0,86 Mio. Euro), Bregenz (0,81 Mrd. Euro), Graz-Umgebung (0,78 Mrd. Euro), Feldkirch (0,78 Mrd. Euro), Linz-Land (0,71 Mrd. Euro), Dornbirn (0,70 Mrd. Euro)

Wien Top-Bezirke:

  • nach Verkaufswert:
    Donaustadt (1,20 Mrd. Euro), Liesing (0,86 Mrd. Euro), Favoriten (0,85 Mrd. Euro), Landstraße und Innere Stadt (0,84 Mrd. Euro), Floridsdorf und Döbling (0,83 Mrd. Euro).
  • nach Anzahl der Verbücherungen:
    Donaustadt (3.400 Stk.), Floridsdorf (2.800 Stk.), Favoriten (2.500 Stk.), Liesing (2.400 Stk.), Penzing (1.500 Stk.), Meidling (1.400)

Strukturveränderung:

  • Plus bei Verbücherungen: Wohnungen +5.733, PKW-Plätze +5.492, Grundstücke +4.403, Hausanteile +567, Dachgeschoßwohnungen +530
  • Mengenminus: Kleingärten -935
  • Plus bei Verkaufswert: Wohnungen +2,77 Mrd. Euro, Grundstücke +1,15 Mrd. Euro, Einfamilienhäuser +634 Mio. Euro, Gebäude +463 Mio. Euro, Dachgeschoßwohnungen +414 Mio. Euro, Zinshäuser +306 Mio. Euro, Hausanteile +255 Mio. Euro, Reihenhäuser +252 Mio. Euro.

Top-Immobilien-Verkäufe Gesamtösterreich

Die drei größten Immobilienverbücherungen 2021 waren ein Gebäude mit prominenter Adresse in Wien Innere Stadt um 327,5 Mio. Euro, gefolgt von einem Bürogebäudekomplex in Wien 12 um 120,4 Mio. Euro und einem Betriebsgelände in Jenbach (Bezirk Schwaz) um 107,8 Mio. Euro, dessen Kaufvertrag allerdings aus 2019 datiert ist.

In Summe betrug der Transaktionswert der Top-Ten-Immobilienverbücherungen 877,1 Mio. Euro (+63,8%) und die der Top 100 2,65 Mrd. Euro (+31,5%). Die Top-Objekte der einzelnen Bundesländer finden Sie bei den Bundesländern.

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Amstetten, 16. März 2022 – Die Wachstumskurve bei den Immobilienverkäufen steigt nach +7,4 % (2019/18) und +5,1 % (2020/19) im Jahresvergleich 2021 zu 2020 auf +12,0 %. Das meldet der größte heimische Immobilienvermittler im RE/MAX-ImmoSpiegel 2021.
 

Mengensteigerung zum Vorjahr verdoppelt

In Summe wurden 2021 in Österreich 163.266 Liegenschaften verbüchert, um +17.486 mehr als 2020. Der Zuwachs von 2019 auf 2020 lag bei +7.090 Einheiten.

Im Fünfjahresvergleich sind das um ein gutes Drittel mehr Verbücherungen (+34,4 %), im Zehnjahresvergleich um +79,8 %.
 

2020 noch geringste Verkaufswertsteigerung, 2021 dagegen signifikanter Anstieg

Der Immobilienverbücherungswert stieg von 35,15 Mrd. Euro (2020) um +22,8 % auf 43,18 Mrd. Euro (2021). Die Wertsteigerungen der Immobiliengesamtverkaufssumme ist in den letzten zehn Jahren viermal knapp unter vier Mrd. Euro gewachsen, sonst immer geringer, einmal sogar geschrumpft. Von 2019 auf 2020 ist die Gesamttransaktionssumme nur um +0,80 Mrd. Euro gestiegen. Von 2020 auf 2021 hat sie jedoch um +8,03 Mrd. Euro also um das zehnfache der Vorjahressteigerung zugelegt. „Dieser immense und außergewöhnliche Wachstumsschub kann als Nachholeffekt samt weiterer kräftiger Umsatzsteigerung interpretiert werden, sofern er sich wirklich als einmalig erweist und sich nicht in den nächsten Jahren wiederholt“, meint Mag. Anton Nenning, Head of Research & Communication bei RE/MAX Austria. „Der Immobilienmarkt bewegte sich 2021 in neuen Sphären. Sowohl die Anzahl der Verbücherungen als auch der Verkaufswert haben signifikant zugelegt. Die steigende Inflation, die fehlenden attraktiven alternativen Geldanlagemöglichkeiten und das weiterhin historisch niedrige Zinsniveau sorgen dafür, dass sich Immobilien – nicht nur bei Eigennutzern - weiterhin großer Beliebtheit erfreuen“, erklärt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von RE/MAX Austria.
 

Grundbuch als Datenbasis

Datenquelle ist wieder die lückenlose Erfassung aller Kaufverträge im öffentlich zugänglichen amtlichen Grundbuch. Diese Zahlen sind daher die verlässlichsten am Markt. IMMOunited – die Experten für Immobiliendaten – haben sie ausgelesen und als Kaufvertrags-Sammlung publiziert. RE/MAX Austria Research analysiert sie für ganz Österreich und veröffentlicht sie exklusiv im RE/MAX-ImmoSpiegel. „Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten, Flächenwidmungs- und Gebäudeinformationen aus dem Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.

Bundesländer im Detail

 

Bild:  Abdruck honorarfrei, © Christian Postl
 

Bildtext: Der Immobilienmarkt bewegte sich 2021 in neuen Sphären. Sowohl die Anzahl der Verbücherungen als auch der Verkaufswert haben signifikant zugelegt. Die steigende Inflation, die fehlenden attraktiven alternativen Geldanlagemöglichkeiten und das weiterhin historisch niedrige Zinsniveau sorgen dafür, dass sich Immobilien – nicht nur bei Eigennutzern - weiterhin großer Beliebtheit erfreuen“, erklärt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von RE/MAX Austria

 

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