RE/MAX Homes in Zell am See

RE/MAX: Einfamilienhaus-Preise legten im Jahresvergleich um +5,0 % zu

Beitrag vom 14.10.2019
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Anzahl der Verkäufe auf dem Niveau von 2017
Der eher volatile Salzburger Einfamilienhausmarkt brach zum Halbjahr 2018 alle Rekorde, um 2019 wieder auf dem Ausgangsniveau von 2017 zurückzukehren. Mit 233 Einfamilienhauskäufen fehlen im ersten Halbjahr 2019 den RE/MAX-Experte zufolge auf das Vorjahr -57 Einheiten, auf den Zehnjahresdurchschnitt jedoch nur -15. Dies bringt das Bundesland Salzburg auf Rang sieben unter den neun Bundesländern.
Beim Einfamilienhaus-Transaktionswert kommt Salzburg auf 118 Mio. Euro und damit auf Rang sechs und lässt Kärnten hinter sich. Aufgrund der Mengeneinbuße ist auch der Gesamtverkaufswert hinter dem Vorjahr (-9,6 %).

Zweimal am Podest
Bei den Einfamilienhauspreisen spielt Salzburg allerdings in der Oberliga: 470.157 Euro für ein typisches Salzburger Einfamilienhaus sind Rang drei und der höchste Preisauftrieb unter allen Bundesländern. Im Jahresvergleich stellt das einen Anstieg von +14,3 % dar, gegenüber vor fünf Jahren ein Plus von +49,1 % und gegenüber vor zehn Jahren einen Zuwachs von +85,9 %.

Blick in die Gaue
Alle Salzburger Gaue sind am Mengenrückgang beteiligt, nur die Stadt hält dagegen.
Die Experten bei RE/MAX zählten für den Flachgau 78 Einfamilienhausverkäufe (-19), den Pinzgau 57 (-12), den Pongau 30 (-11), den Tennengau 18 (-19) und den Lungau 11 (-1). Die Stadt verschönt die Statistik mit einem Plus von fünf Einfamilienhäusern und kommt auf 39, den höchsten Wert seit vier Jahren.

Salzburg Stadt mit Preisrückgang
Das Preisniveau ist natürlich massiv von der Stadt beeinflusst, mit 686.759 Euro je Einfamilienhaus ist sie die zweitteuerste Landeshauptstadt nach Innsbruck. Allerdings kommt der Preisanstieg woanders her, denn in der „Stadt“ gingen die Preise insgesamt um -4,4 % nach unten. Bei den billigsten 25 % der Einfamilienhäuser ist dies nicht zu vermerken, im Gegenteil, diese Höchstpreisgrenze ist um +25,9 % nach oben gegangen. Dagegen sind die Mindestpreise für das obere Viertel der Preis-Range in der Stadt von 1,1 Mio. wieder auf den dritthöchsten Wert der Geschichte, auf 820.000 Euro gesunken.

Berge + Seen = Rekordpreise
Im Bezirk Zell am See bezahlten die Einfamilienhauskäufer im Durchschnitt 495.633 Euro oder +26,6 % mehr als zuletzt. Damit schaffte es der Pinzgau aufs Stockerl der drei teuersten Landbezirke Österreichs (hinter Kitzbühel und Kufstein). Der Flachgau erreicht mit einem neuen lokalen Rekordpreis den beachtlichen 5. Rang mit 472.807 Euro (+18,2 %). Hallein kommt auf 421.770 Euro (-7,0 %), der Pongau auf 355.805 Euro (8,2 %). Tamsweg findet sich mit 171.514 Euro beinahe ein Drittel unter dem Vorjahreswert (-30,8 %).

Mehr Zahlen und Fakten finden Sie auf https://www.remax.at/de/presse/immospiegel/haeuser#salzburg

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